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Die neuen Weltmeister der jungen Dressurpferde

2017
07.08

Die Titel der Fünf- und Sechsjährigen gehen mit Don Martillo und Lordwood Dancing Diamond nach Deutschland, bei den Siebenjährigen macht Fiontini das Triple perfekt

Es war ein Start-Ziel Sieg für den charmanten Rappen: Don Martillo aus der Zucht von Axel Windeler gewinnt mit einem Endergebnis von 9,74 den Titel der fünfjährigen Dressurpferde. Der Sohn des Don Juan de Hus- Benetton Dream Sohn wurde von seiner Reiterin Ann-Christin Wienkamp vorbildlich präsentiert. Im Schritt gab es die Höchstnote von 10,0, Trab und Galopp bewerteten die Richter mit 9,7. Da der Hannoveraner Hengst die ganze Prüfung in einem vorbildlichen Seitenbild lief und sich locker und elastisch bewegte, wurde sein Endergebnis mit den Wertnoten 9,5 für die Durchlässigkeit und 9,8 für die Perspektive abgerundet. Die Medaillenplätze hinter dem unangefochtenen Sieger wurden ganz knapp vergeben. Silber konnte sich der Olldenburger Hengst Ferrari v. Foundation- Hotline sichern. Der aus dem Gestüt Lewitz stammende Hengst überzeugte unter Andreas Helgstrand durch seine große natürliche Elastizität, auch wenn es in der Vorstellung noch kleine Anlehnungsprobleme gab. Belohnt wurde der Ritt von den Richtern mit einem Endresultat von 9,2. Dicht dahinter folgte auf dem dritten Rang der Däne Hesselhøj Donkey Boy v. Dancing Hit-Milan aus der Zucht von Dorthe und Hans Jürgen Hoeck. Jan Møller Christensen präsentierte den Hengst super locker und ausbalanciert, lediglich ein falsches Angaloppieren trübte das Gesamtbild. Insgesamt bewerteten die Richter den Ritt mit einer Note von 9,1.

 

Bei den sechsjährigen Dressurpferden tanzte sich Lordwood Dancing Diamond in die Herzen der Zuschauer und Richter: Verdient siegte der Hannoveraner v. Dancier-Wolkenstein II aus der Zucht von Heinrich Ebeling. Unter seiner Reiterin Ann-Kathrin Pohlmeier zeigte sich der Wallach immer bergauf, in bester Balance und Selbsthaltung und immer absolut taktsicher. Für den Trab und die Perspektive konnten die Richter gar nicht anders als die Höchstnote 10,0 zu vergeben. Im Galopp erhielt das Paar eine 9,5, im Schritt 9,3 und die Durchlässigkeit bewerteten die Richter mit 9,8. Dies macht ein hervorragendes Endergebnis von 9,72. Silber ging an den KWPN Hengst Governor Str (Z: Streppel) unter Adelinde Cornelissen. Der Totilas-Jazz Sohn zeigte sich mit einer guten Bergauftendenz und Versammlungsbereitschaft, allerdings waren kleinere Mängel in der Selbsthaltung zu erkennen. Die Richter bewerteten diesen Ritt mit einer Note von 9,06. Für den Oldenburger Quel Filou unter Severo Jesus Jurado Lopez gab es verdient Bronze. Der Quaterback-Stedinger Sohn aus der Zucht von Aloys Hinxlage bestach durch seine Taktsicherheit und Kadenz, neigte allerdings zum Verwerfen im Genick. Dies brachte ihm die Endnote von 8,99.

 

Das Triple perfekt machte Fiontini v. Fassbinder-Romanov: Durch den Sieg bei den siebenjährigen Dressurpferden gelang der dänischen Warmblutstute der dritte Weltmeistertitel. Fiontini (Z: Hanne Lund und Henrik Hansen) zeigte unter Severo Jesus Jurado Lopez eine gehorsame Prüfung, bei der es jedoch kleinere Patzer gab. Die Schritttour überzeugte die Richter jedoch völlig, wofür sie eine 9,5 vergaben. Auch der Galopp, mit dem deutlichen Durchsprung und der klaren Bergautendenz stach ins Auge und wurde mit 9,2 bewertet. Weiter vergaben die Richter eine 9,0 für den Trab, 8,6 für die Durchlässigkeit und 9,1 als Perspektivnote. Dies bedeutete den Titelgewinn mit einem Endergebnis von 85,656%. Silber sicherte sich der charmante Fuchswallach Sultan des Paluds unter Kirsten Brouwer. Der Sohn des Soliman de Hus-De Niro aus der Zucht des S.C.E.A. du Vieux Capeau überzeugte durch einen elastischen und kadenzierten Trab und einen raumgreifenden Schritt. Nur die Galopptour hätte deutlicher bergauf sein können. Insgesamt bewerteten die Richter diese Vorstellung mit 83,515%. Für den Trakehner Kipling v. Hofrat-Hohenstein unter Anne Troensegaard gab es Bronze. Mit einem Endergebnis von 82,445% wurde der Wallach aus der Zucht von Peter Christensen bewertet. Überzeugen konnte das Paar durch eine gute Trabtour, sowie einen gut bergauf gesprungenen Galopp.