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Solide Preise bei der Westfälischen Winterauktion

2016
18.01
Mit einem grundsoliden Verkaufsgeschehen eröffnete das Westfälische Pferdestammbuch in Münster-Handorf Mitte Januar sein Auktionsjahr 2016

Nach Veranstalterangaben wurden die 45 aufgetriebenen Reitpferde, von denen exakt ein Drittel Dreijährige waren, für einen Durchschnittspreis von 15.367 Euro zugeschlagen. Den Spitzenpreis erzielte die Katalognummer 4, ein vierjähriger Sohn des L´Espoir aus einer Rotspon-Mutter aus der Zucht von Birgit Buddenbrock aus Dorsten. Der Dressurnachwuchs wechselte nach heftigem Bieterduell mit russischen Interessenten für 55.000 Euro an einen Neukunden der Auktion aus Hessen.

Teuerster Dreijähriger war ein Hengst von Fürstenball aus einer Diamond Hit-Mutter, der das Licht der Welt bei Peter Kramer in Bielefeld erblickt hatte. Der schwarzbraune Dressuraspirant wurde für 26.000 Euro von einem Bieter aus Bayern erworben. Ebenfalls nach Bayern ging für einen Zuschlagspreis von 30.000 Euro eines der beiden zweitteuersten Pferde der Auktion, eine vierjährige Tochter des Vitalis aus einer Donnerschlag-Mutter, die von Ludwig Middendorf aus Lünen gezogen und ausgestellt wurde. Die exakt gleiche Summe erzielte ein vierjähriger Wallach aus der Zucht von Heribert Westhoff aus Herne. Auch er hatte den in Westfalen so erfolgreich agierenden Vitalis zum Vater. Muttervater war hier Brentano II. Lag der Durchschnittspreis bei den vierjährigen und älteren Reitpferden bei 16.733 Euro, so erzielten die 15 Dreijährigen durchschnittlich 12.633 Euro.

Mit dem Durchschnittspreis von 15.367 Euro blieb das Ergebnis zwar knapp hinter dem des Vorjahres zurück, allerdings war dies seinerzeit auch in nicht unerheblichem Maße dem damaligen Spitzenpreis von 100.000 Euro geschuldet. Dennoch war die 22. Winterauktion des Verbandes eine der erfolgreichsten der letzten Jahre, wie einige Zahlen zeigen, die nicht auf den ersten Blick auffallen. Nach Angaben von Geschäftsführer und Zuchtleiter Wilken Treu ersteigerten lediglich drei Aussteller ihre Pferde zurück. Dies traf auf zwei Drei- und einen Vierjährigen zu. Im vergangenen Jahr waren es noch einige mehr gewesen. 13 Aussteller, und damit knapp ein Drittel, erzielten Zuschläge von 20.000 Euro und mehr, was für eine Zwischenauktion als gutes Ergebnis gewertet werden kann.

(TH)

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