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Erfolgszüchter Norbert Borgmann verstorben

2018
10.02
Am 10. Februar verstarb an den Folgen eines tragischen Arbeitsunfalls im Alter von 72 Jahren Norbert Borgmann (Ostbevern), einer der erfolgreichsten Reitpferdezüchter Deutschlands.

Im Laufe seiner züchterischen Aktivitäten hatte der Landwirt mehr als 30 Pferde gezüchtet, die in Dressur und Springen im internationalen Grand Prix-Sport erfolgreich waren. So etwa den Florestan I-Sohn Floriano, der mit dem US-Team Bronze bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen gewann oder den Ehrentusch-Sohn Eichendorff, der mit der Österreicherin Victoria Max-Theurer zahlreiche Erfolge erzielte. Auch für mehr als 30 gekörte Hengste zeichnete Borgmann als Züchter verantwortlich. So wurden der Siegerhengst der Westfälischen Hauptkörung 2006, der ebenfalls von Ehrentusch abstammende Estobar NRW sowie dessen Sohn Equitaris, 2014 Bundeschampion der vierjährigen Hengste, bei Norbert Borgmann geboren. Insgesamt züchtete er rund 275 erfolgreiche Sportpferde. Der bei den Borgmanns gepflegte westfälische Stutenstamm 218 wurde von dem niederländischen Zuchtmagazin Sport Horse Breeding zwei Mal in Folge in der Disziplin Dressur zum erfolgreichsten Stutenstamm der Welt deklariert. Für seine züchterischen Verdienste wurde Borgmann im Jahr 2002 vom Westfälischen Pferdestammbuch mit dem renommierten „Ramzes-Preis“ ausgezeichnet. 2014 erhielt er zudem die Goldene Medaille des westfälischen Pferdezuchtverbandes. 

 

Thomas Hartwig