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Hengste-Festival beim Dressur-Weltcup von Mechelen

2018
29.12
KWPN Hengst Glock's Dream Boy gewinnt die Weltcup-Etappe in Belgien.

Es war Glock’s Dream Boy NOP, der Hans Peter Minderhoud beim FEI Dressage World Cup in Mechelen den “Traumsieg” ermöglichte. Mit seinen gerade Mal zehn Jahren ist der KWPN Hengst v. Vivaldi/Ferro eine echte Erscheinung im Viereck und zeigte, welch Potenzial in ihm steckt. Nach dem Sieg im Grand Prix setzte sich Minderhoud mit dem Nachwuchsstar im Stall mit 83,665 Prozentan die Spitze. Die Deutsche Helen Langehanenberg konnte mit dem Hannoveraner Hengst Damsey v. Dressage Royal/Ritual zwei Richter auf ihre Seite holen, wurde mit 82,880 Prozent aber dennoch “nur” Zweite. Platz drei ging an die Portugiesin Maria Caetano und den Luistano Hengst Coroado v. Rubi (80,160 Prozent), dicht gefolgt von Therese Nilshagen (SWE) mit dem elfjährigen Oldenburger Hengst Dante Weltino v. Danone (80,090 Prozent).

Für Minderhoud und den zehnjährigen Dream Boy kam die Saison Schlag auf Schlag. Vor den Weltreiterspielen in Tryon ging der Hengst nur ein paar Grand Prix, “etwas früh für ihn in seiner Karriere”, so der Reiter, “deswegen habe ich ihm danach eine lange Pause gegeben und bin erst in London Olympia zurückgekommen.” Da belegte das Paar den dritten Rang in der Weltcup-Kür, ehe sie nun ihren ersten Weltcup-Erfolg feiern konnten. “London war nicht so einfach, das ist kein leichtes Turnier”, so Minderhoud. “Und ich war nicht so glücklich damit, wie er sich angefühlt hat. Zuhause ging er so viel besser. Aber nun hier, zehn Tage später in Mechelen, ist er einfach nur super. Er war sehr viel mehr fokussiert. In Olympia ging es mehr ums Überleben. Er ist aber eigentlich nicht guckig, denn als gekörter Hengst hat er bereits in jungen Jahren schon sehr viel gesehen.” (mos)

Photo: FEI/Dirk Caremans