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Landgestüts-Prozess findet Fortsetzung erst im Herbst

2018
11.04

Der Strafprozess gegen die ehemalige Leiterin des Nordrhein-Westfälischen Landgestütes in Warendorf sowie gegen ihren Stellvertreter und Verwaltungschef sowie gegen den einstigen ersten Hauptberittmeister des Landgestütes geht nicht wie geplant am 23. April weiter. Er findet seine Fortsetzung erst im Herbst 2018.

Dies gab jetzt der Direktor des zuständigen Amtsgerichtes in Warendorf bekannt. Der Grund seien Terminprobleme, die sich auch daraus ergeben haben, dass neue Verteidiger in das Verfahren involviert seien, die in die ursprüngliche Terminvereinbarung noch nicht eingebunden waren. Die einstige Führungscrew des Landgestütes muss sich im Rahmen des Strafprozesses gegen diverse Vorwürfe der Vorteilsnahme im Amt im Zusammenhange mit Geschäften und Pferdeverkäufen mit dem arabischen Emirat Katar verantworten. Ungeachtet dessen findet der Arbeitsgerichtsprozess der ehemaligen Leiterin vor dem Arbeitsgericht in Münster wie geplant am 12. April statt. Dann soll unter anderem der ehemalige Staatssekretär des NRW- Landwirtschafts- und Umweltministerium Peter Knitsch dazu gehört werden, ob im Rahmen der fristlosen Kündigung der drei Angeklagten durch das Ministerium im Frühjahr 2017 alle vorgeschriebenen Fristen korrekt eingehalten worden sind. TH

Bild: Der Strafprozess gegen die ehemalige Führungscrew des Nordrhein-Westfälischen Landgestütes vor dem Amtsgericht in Warendorf findet seine Fortsetzung erst im Herbst 2018 und nicht wie ursprünglich geplant Ende April. (Hartwig)