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Beirat Zucht: ZVO-Änderungen verabschiedet

2018
10.12
Zukünftig keine Anerkennung für HLP in Tschechien mehr
Anfang Dezember war der Beirat Zucht der FN zu einer ausserordentlichen Sitzung zusammengetroffen um in der unlängst veröffentlichten ZVO weitere Anpassungen an die EU-Tierzuchtverordnung vorzunehmen. Darüber hinaus wurde das Friesenpferde-Zuchtprogramm aufgenommen, sowie die Verpflichtung zu den WFFS Gentests bekräftigt. Der Beirat Zucht nutzte die ausserordentliche Sitzung auch, um über die Anekennung von Hengstleistungsprüfungen von Hengsten aus deutschen Zuchtprogrammen im Ausland zu diskutieren. Die Teilnahme einiger deutscher Hengste an einer Stationsprüfung in Tschechien und deren Ergebnisfindung hatten Zweifel an der Vergleichbarkeit der Prüfungen aufkommen lassen und in weiten Teilen der Züchterschaft für Irritationen gesorgt. Bislang war die Prüfung in Tschechien auch für die deutsche Reitpferdezucht anerkannt, dies soll in Zukunft nun nicht mehr der Fall sein. „Es hat sich herausgestellt, dass dort beispielsweise die eigenen Reiter und Vorführer direkt in die Prüfung eingebunden sind. Solche Modalitäten entsprechen nicht unserem deutschen Standard einer Stationsprüfung“, sagte Dr. Klaus Miesner, Geschäftsführer des Bereichs Zucht, zur Begründung. 
Die Reitpferdezuchtverbände sprachen sich auf Antrag der Arbeitsgemeinschaft der Süddeutschen Pferdezuchtverbände (AGS) darüber hinaus dafür aus, München-Riem künftig als Stationsprüfungsanstalt für Hengstleistungsprüfungen anstelle von Marbach anzuerkennen.