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Engagierte Hannoveraner Züchter treffen sich

2019
04.02

Ziele klar formuliert

Am 31. Januar trafen sich in Bohmte bei Osnabrück ca. 60 interessierte Züchter des Hannoveraner Verbandes aus den Bezirksverbänden Osnabrück-Emsland und Hannover zu einem Informations- und Diskussionsabend, um die Geschehnisse in Verden vom 24. Januar zu erörtern. Einigkeit herrschte darüber, dass Art und Weise, Ton und Umgangsformen am 24. unangemessen und deplatziert waren und jeglichen Respekt vermissen ließen. Solche Auftritte schaden dem Ansehen des Hannoveraner Verbandes enorm und zeigen mangelnde soziale Kompetenz sowie das Fehlen von Führungsstil und Souveränität.

Organisiert wurde die Veranstaltung am vergangenen Donnerstag auf Wunsch etlicher Hannoveraner Züchter, die Informationsbedarf vermeldet hatten, von vier Mitgliedern des erweiterten Vorstandes und moderiert durch die Rechtsanwältin Dagmar Borchers aus Osnabrück. Wertvolle Hintergrundinformationen lieferten die beiden Kassenprüfer des Hannoveraner Verbandes. Anhand der chronologischen Abläufe zur Aufklärung des Iran Geschäftes wurde auch dargestellt, wie seitens der Verdener Geschäftsführung und Vorsitzendem Informationen und Belege nicht oder nur sehr verzögert offengelegt wurden.

Immer wenn es um die Verwendung von Züchtergeldern geht, sei es in Form von Gebührenerhöhungen oder anderen finanziellen Entscheidungen, ist laut Satzung die Zustimmung der Delegierten oder des Vorstandes erforderlich. Bei dem Iran-Geschäft erfolgte beides nicht. Damit stellt sich automatisch die Frage nach dem BGB – Haftung des Vorstandes – mit der der amtierende Vorstand voraussichtlich konfrontiert wird.

Zum Abschluss der Veranstaltung waren die Teilnehmer einstimmig der Meinung, dass

1.            eine Überprüfung des Hannoveraner Verbandes auf wirtschaftliches und satzungskonformes Handeln stattfinden soll.

2.            Wenn dieses nicht umgehend erfolgt, eine juristische Klärung mit allen Konsequenzen folgen wird.

Die den beiden Bezirksverbänden angehörenden Pferdezuchtvereine, haben mittels einer Abstimmung die Unterstützung dieser Forderungen auf den Jahreshauptversammlungen zum Ausdruck gebracht.         M.K.