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Kein Nonplusultra bei Werth und Schneiders Ritt des Lebens

2019
20.07
Dorothee Schneiders Showtime in der Form seines Lebens.

Es fällt schwer zu glauben, dass 84,447 Prozent und der Sieg nicht das Nonplusultra waren. Aber Isabell Werth wusste nach ihrem Grand Prix Special mit der Westfalen Stute Bella Rose, dass es noch besser geht. Etwas verhaltener als im Grand Prix ging sie den Special an, beeinflusst vom Unwetter über Aachen und dem Temperament der Belissimo-Tochter. Dennoch war die Stute einmal schneller als die Hilfe in den Wechseln und auch in der zweiten Piaffe gab es Probleme. Dafür hagelte es Zehner für die Schlusslinie und der zweite Sieg in Aachen war perfekt. Der hätte an diesem Tag aber vielleicht auch an Dorothee Schneider und den Hannoveraner Wallach Showtime FRH gehen können. 83,617 Prozent erhielten sie. Das war ein persönlicher Rekord - und auch vom Gefühl das Beste, was die Reiterin aus Framersheim erlebt hatte. "Wir waren uns so nah", erzählte die Mannschaftsweltmeisterin. "Das war so unglaublich und hoch emotional. Auf der Schlusslinie fühlte es sich fast wie Fliegen an." Zehn Jahre kennt Schneider Showtime - dass er nun nach langer Verletzungspause wieder zurück ist, bewegt sie. "Er ist einfach in meinem Herzen." Zwei kleine Fehler konnten die Prüfung des Hannoveraner Wallachs v. Sandro Hit/Rotspon nicht schmälern - das ging kaum besser.

Dorothee Schneider & Showtime FRH
Dorothee Schneider & Showtime FRH

Dritte wurde - wie im Grand Prix - Charlotte Dujardin (GBR) mit dem Trakehner Erlentanz v. Latimer. 80,277 Prozent gab es für die beiden. Schade, dass Erlentanz nach dem Turnier wieder an seinen Reiter zurückgeht. Die Entwicklung der beiden wäre noch spannend gewesen.

Jessica von Bredow-Werndl und die Trakehner Stute TSF Dalera BB v. Easy Game wurden mit 79,021 Prozent Vierte und auch die Reiterin aus Bayern empfand ihren Ritt als besten ihres Lebens - mit Ausnahme der zwei Piaffen.

Helen Langehanenberg musste das Fazit ziehen, dass Aachen dieses Jahr nicht ihr Turnier war. Mit dem Hannoveraner Hengst Damsey FRH v. Dressage Royal konnte sie im Special noch ein halbwegs gutes Ende finden, wie sie sagte, aber auch das war nicht gut genug. "Ich war froh, diesmal ein starkes Team neben mir zu haben", zwinkerte sie zu ihren Kollegen. "Aber ich hatte eine starke Saison und eine lange und ich habe kein anderes Pferd, das Damsey verstärkt."

Das deutsche Team siegte im Nationenpreis von Aachen mit 489,477 Prozent vor Dänemark mit 457,515 Prozent und den USA mit 450,775 Prozent.

Fotos: sportfotos-lafrentz.de/Becker