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Stellungnahme aus Verden

2019
11.06

Erster Vorsitzender des Hannoveraner Verbandes äußert sich zu Personalie

Zu den häufig geäußerte Kritikpunkten rund um die erfolgte Freistellung und spätere Kündigung des nun ehemaligen Geschäftsführers und Zuchtleiters der Hannoveraner gehören Vorwürfe, der Betroffene habe sich weder selber äußern können, noch sei er umfassend über die Gründe seiner Freistellung und Entlassung informiert worden. Sowohl in diversen Presseveröffentlichungen erfolgten diese Vorwürfe als auch in dem öffentlichen Brief der Herren Manfred Schäfer und Dr. Wilkens. Nun hat der erste Vorsitzende des Hannoveraner Verbandes, Herr Hans-Henning von der Decken in einem offenen Brief an die Hannoveraner Züchter dazu Stellung bezogen:

 Liebe Züchter,

die Ereignisse der zurückliegenden Wochen und Monate werden unter den Mitgliedern des Hannoveraner Verbandes intensiv diskutiert. Vor diesem Hintergrund möchten wir Ihnen den aktuellen Sachstand mitteilen.

Nach ausführlicher Diskussion hat der Gesamtvorstand in seiner mehrstündigen Sitzung am 13.05.2019 die Kündigung des Anstellungsvertrages mit Herrn Dr. Schade und seine Abberufung als Geschäftsführer und Zuchtleiter beschlossen.

Dem Beschluss sind umfangreiche Recherchen vorausgegangen. Die in diesem Rahmen festgestellten Pflichtverletzungen von Herrn Dr. Schade hat der Hannoveraner Verband über den von ihm beauftragten Anwalt Herrn Dr. Schade und seiner Anwältin in zwei Schreiben ausführlich mitgeteilt. Herr Dr. Schade hat hierzu in zwei Schreiben über seine Anwältin ausführlich Stellung bezogen. Diese Korrespondenz zwischen den beteiligten Anwälten wurde dem Gesamtvorstand vor der Entscheidung zur Verfügung gestellt.

In den zurückliegenden Wochen (und sogar vor dem 13.05.2019) hat der Hannoveraner Verband mehrfach Kontakt mit Herrn Dr. Schade bzw. seiner Anwältin aufgenommen, um Gespräche über Einigungsmöglichkeiten zu führen. Diese Anfragen sind von Herrn Dr. Schade bzw. seiner Anwältin jeweils abgelehnt worden.

Gegen die Kündigung ist erwartungsgemäß von Herrn Dr. Schade Klage erhoben worden.

Obwohl auch für uns diese Situation unbefriedigend ist, ist dieser Zustand so zu akzeptieren. Das Gericht wird nun auf Basis der von uns vorgetragenen Sachargumente über die Angelegenheit entscheiden.

Wichtig für den Hannoveraner Verband ist, die anstehenden Aufgaben trotz der beschriebenen Situation tatkräftig in Angriff zu nehmen.

In diesem Zusammenhang hat der Hannoveraner Verband bereits die Suche nach einem neuen Geschäftsführer aufgenommen.

Zum anderen ist die Arbeit an der beschlossenen Strukturreform von zentraler Bedeutung. Die dazu gebildete Kommission hat ihre Arbeit bereits aufgenommen und wir informieren Sie regelmäßig über deren aktuellen Arbeitsstand. 

Im Interesse und zum Wohle des Hannoveraner Verbandes, seiner Mitglieder und unserer Pferde möchten wir Sie bitten und ermutigen, diese Aktivitäten engagiert zu unterstützen.

 

Es grüßt Sie herzlich,

Hans-Henning von der Decken