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Ein weiterer großer Vererber nimmt Abschied: Jazz ist tot

2020
06.01
Im Alter von 29 Jahren ist der KWPN Hengst v. Cocktail-Ulster eingegangen.
Eine weitere traurige Nachricht kommt zum Jahresanfang: Der weltbekannte Vererber Jazz lebt nicht mehr. Wie Anne Broere vom Gestüt Broere mitteilte, habe man sich schweren Herzens von Jazz verabschieden müssen. "Wir sind dankbar für das, was er für uns und den Dressursport und die Zucht getan hat", so Broere. "Aber wir mussten letzte Woche Auf Wiedersehen sagen von unserem Broere Jazz, der 29 Jahre alt wurde. Wir werden ihn vermissen!" 
Gezogen wurde der Dunkelfuchs von dem Niederländer Huub van Helvoirt. Noch bekannter als der Vater von Jazz - Cocktail, der einst KWPN Hengst des Jahres war - war sein Urgroßvater Furioso II. Über die Mutterseite hat Jazz viel Holsteiner Blut in sich gehabt, Charmante ging auf Ulster und die auf Heros zurück. 1994 wurde Jazz beim KWPN gekört und machte dann zunächst selbst im Sport von sich Reden. Mit Tineke Bartels kam der Hengst sogar ins WM-Team der Niederlande 2002 in Jerez de la Frontera, wo die Mannschaft auf Rang fünf endete. Später übernahm Kristen Becker im Sattel des Hengstes Platz - auch sie konnte viele Grand Prix-Erfolge mit ihm feiern. 2011 ging Jazz in die sportliche Rente.
Jazz hatte sich da als Vererber bereits einen großen Namen gemacht. Zu seinen bekanntesten Nachkommen zählen Adelinde Cornelissens Parzival, der KWPN-Siegerhengst Johnson von Hans Peter Minderhoud oder der immer noch erfolgreiche Vancouver K von der Irin Judy Reynolds. Auch der geklörte Blue Hors Don Olymbrio unter Daniel Bachmann-Andersen ist hoch erfolgreich aktuell im Sport unterwegs. Weiter gekörte Söhne sind unter anderem Don Juan de Hus, Boston, Wynton, Jazz Made oder Tango. Kein Wunder, dass Jazz viele Jahre und auch aktuell das WBFSH-Ranking der Dressur anführte. (mos)