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Hof Kasselmann & Schockemöhle Hybrid Auktion mit Top-Verkaufsquote

2022
20.06
Spitzenpreis von 285.000 Euro für Chac Boy-Sohn 
Spitzenpreis von 285.000 Euro für Chac Boy-Sohn Carepetit PS (Thomas Hellmann)
Spitzenpreis von 285.000 Euro für Chac Boy-Sohn Carepetit PS (Thomas Hellmann)

20 junge Dressur- und Springpferde aus der eigenen Zucht und Aufzucht versteigerte der Hof Kasselmann und der Stall Paul Schockemöhle am Freitagabend. Zukunftshoffnungen sowohl für das Dressurviereck als auch den Springparcours waren unter den Auktionskandidaten. Teuerste Offerte war ein Nachkomme des Chac Boy: Carepetit PS war seinen neuen Besitzern 285.000 Euro wert. Dem Halbruder zu dem bereits über 1.50m erfolgreichen Chaccare und den 1.45m erfahrenen Pferden Lintina und Chafleur wurde das Springblut quasi in die Wiege gelegt. 

Beliebtester Dressurnachwuchs war ein Sohn des unter Isabel Freese so erfolgreichen Vitalis. Mit der Katalognummer 9 betrat Valerioll als zweites Pferd das Auktionsparkett im idyllischen Gartenviereck der Familie Kasselmann. Die nahe Verwandtschaft zu dem Nürnberger Burg-Pokal Sieger und Junioren-Europameister  QC Flamboyant OLD  lassen auf eine vielversprechende Zukunft von Valerioll hoffen. Das war seinen neuen Besitzern aus Grossbritannien stolze 267.000 Euro wert

Chactazio PS weckte die Begehrlichkeiten mehrerer Bieter, die bis zum Schluss um den Zuschlag kämpften. Am Ende wurde der junge Chac Boy Hengst für 225.000 Euro nach Dänemark zugeschlagen. Paul Schockemöhle freute sich, den Erfolg und die Idee seiner Zucht bestätigt zu sehen: “Viele Pferde stammen aus sehr bewährten Stämmen und so wollen wir weitermachen.”

Von den 20 verkauften Nachwuchspferden werden einige ihre Reise ins Ausland antreten: Kunden aus den USA, Dänemark, Schweden, Portugal, der Schweiz, den Niederlanden oder Korea investierten in die hochwertige Kollektion. Insgesamt erzielte die Hybrid Auktion, die während des Jugend Nationenpreis-Turniers Future Champions gehalten wurde, einen Umsatz von 2.456.000,00 Euro. Für die zehn verkauften Dressurpferde musste die internationale Klientele 1.252.000,00 Euro ausgeben, die zehn verkauften Springpferde waren den Käufern insgesamt 1.204.000,00 Euro wert. 

Das warme Sommerwetter lockte eine grosse Zahl von Kaufinteressierten in den Garten der Familie Kasselmann, wo die Gäste die berühmte Gastfreundschaft der Hausherren geniessen konnten. Ullrich Kasselmann zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis: “Durch die Veranstaltung Future Champions haben wir die Kunden vor Ort, die Pferde suchen und das wollten wir nutzen. Die Atmosphäre, die wir hier geschaffen haben, war wirklich einzigartig. Das wir trotzdem unsere dreijährigen Dressurpferde unter dem Reiter zeigen konnten ist einmalig.”