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Internationale Genetik

2022
04.12
Mit der Pflastermusterung sowie der Präsentation an der Longe der dressurbetonten Hengste begann am Sonntag in Münster-Handorf der erste Tag der Westfälischen Hauptkörung der Reitpferdehengste. 
Dieser bei Bernd Goeke (Hamm) geborene Sohn des Viva Gold aus einer Fidertanz-Mutter wusste den Erstlingsjahrgang seines Vaters angemessen zu repräsentieren. (Hartwig)
Dieser bei Bernd Goeke (Hamm) geborene Sohn des Viva Gold aus einer Fidertanz-Mutter wusste den Erstlingsjahrgang seines Vaters angemessen zu repräsentieren. (Hartwig)

Mochten sich am Morgen bei Temperarturen kurz über dem Gefrierpunkt noch nicht alle 55 Köraspiranten auf der optisch sehr ansprechenden Dreiecksbahn des Westfälischen Pferdezentrums richtig losgelassen zeigen, so bot die anschließende Vorstellung an der Longe durchwegs positive Bilder. In der Vergangenheit war das nicht immer der Fall gewesen. Hier scheint der vom Westfälischen Pferdestammbuch im September organisierte Praxistag für die Beschicker und Hengstvorbereiter Früchte getragen zu haben.

Insgesamt erfreute die große genetische Bandbreite. Denn die 55 Junghengste stammten von mehr als 40 verschiedenen Vätern ab. Bemerkenswert dabei: Mit mehr als 25 Prozent waren ausländische Hengste die Väter der vorgestellten Kandidaten. Mochte dies vielleicht nicht alle heimischen Hengsthalter erfreuen, so kann das doch als angemessene Reaktion auf die internationale Entwicklung gewertet werden. In der nur wenige Tage zuvor von der World Breedding Federation For Sport Horses (WBFSH) veröffentlichten Rangierung der Dressurvererber fanden sich unter den Top Ten lediglich vier deutsche Hengste wieder. Und auch in der von der FN zeitgleich publizierten Zuchtwertschätzung waren im Spitzenfeld der Hengst-Rangierung zahlreiche Vererber aus den Niederlanden oder Dänemark zu finden.

Mit gleich fünf Söhnen sah der Erstlingsjahrgang des Vivaldi-Sohnes Viva Gold quantitativ wie qualitativ einen starken Auftritt. Mit drei Nachkommen stellte der Vitalis-Sohn Vaderland den zweitstärksten Erstlingsjahrgang. TH

Den ausführlichen Bericht zu Körung lesen Sie in der ZÜCHTERFORUM-Ausgabe 1/23.

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