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Stakkato lebt nicht mehr

2023
21.01

Der Celler Landbeschäler hat die Bühne des Lebens verlassen

Stakkato und Eva Bitter (Frieler)
Stakkato und Eva Bitter (Frieler)

Im April wäre er 30 Jahre alt geworden, doch nun musste er erlöst werden: Der Celler Landbeschäler Stakkato. Der Spartan-Pygmalion-Sohn stammt aus der Zucht von August Meyer und wurde auf seiner Körung 1995 entdeckt. Der sportliche Durchbruch gelang dem braunen Landbeschäler unter Eva Bitter, seine ersten Erfahrungen unter dem Springsattel hatte er unter Joachim Winter gesammelt. Unter Eva Bitter gewann er 1998 beim Bundeschampionat, ein Jahr später musste er sich in Warendorf als Zweiten knapp geschlagen geben. Der schnelle Aufstieg in die schwere Klasse war nahezu die logische Konsequenz. 2003 und 2010 gewann das Traumpaar die Deutschen Meisterschaften. 2011 ging Stakkato sein letztes Turnier.

Ebenso beeindruckend wie seine sportliche Karriere ist die züchterische Bedeutung. Schon 2001 führte Stakkato das erste Mal die FN-Zuchtwertschätzung an. Insgesamt 76 gekörte Söhne werden in den FN-Erfolgsdaten geführt, 64 von ihnen sind ins Hengstbuch I eingetragen. Über 1.000 Nachkommen vertreten ihren Vater im Sport, 246 Pferde konnten bereits Siege in der schweren Klasse verbuchen.

„Wir sind sehr traurig über den Verlust dieser Vererber-Legende und möchten uns noch einmal ganz herzlich bei Eva Bitter& Ihrem Team für die jahrzehntelange exzellente Betreuung bedanken! Mach’s gut, Stakkato!“ hieß es aus dem Landgestüt Celle.