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Traumnoten auf dem Geländeplatz

2022
01.09
Drei Hannoveraner und ein Trakehner verlassen den ersten Geländetag der Bundeschampionate mit einer goldenen Schleife.

Auch auf dem Geländeplatz ging es heute in Warendorf los. Die Finalqualifikationen der fünf- und sechsjährigen Vielseitigkeitspferde standen auf dem Programm. Mit einer Traum-Note von 9,3 überstrahlte die Hannoveraner Stute Dinathia (Foto) unter Sara Algotsson Ostholt die Finalqualifikation der sechsjährigen Vielseitigkeitspferde am Nachmittag. Die Tochter des Diacontinus erhielt für die Galoppade und das Galoppiervermögen die Einzelnote 9,5, für Springmanier, Technik und Verhalten am Sprung ebenfalls eine 9,5, in der Rittigkeit vergab die Jury eine 8,5 und für den Gesamteindruck und Typ als Vielseitigkeitspferd wiederum eine 9,5. Damit war der Schimmelstute aus der Zucht von Werner Kaiser und dem Besitz der Reiterin sowie der Chevau AB der Sieg in dem 23-Paar-starken Feld nicht zu nehmen. Auf Rang zwei platzierte Andreas Dibowski die Holsteiner Tochter des Livello Lillet mit einer Endnote von 9,2. Die letztjährige Championesse aus der Zucht von Morena Petersen und dem Besitz der BG Irenenhof/Döhle nimmt damit Anlauf auf ihre nächste Warendorfer Medaille. Sophie Leube galoppierte mit Trakehner Isselhook’s Asaro und einer Wertnote von 9,1 auf Rang drei. Damit setzte sich das Spitzen-Trio deutlich von der Konkurrenz ab. Die weiteren Platzierten hatten alle entweder eine 8,5 oder eine 8,4 in der Endnote.

Bei den Fünfjährigen hatten sich 52 Paare in die Starterliste eingetragen, die Prüfung wurde in zwei Abteilungen gewertet. Mit der höchsten Note von 9,3 siegte in der ersten Abteilung Jerome Robine mit dem Trakehnerhengst Sturmpfeil v. Under Fire-Sixtus (Z.: Familie Blömer, B.: Sportpferde Kurbel). Der Hengst wurde 2019 in Neumünster gekört und absolvierte seinen 100-Tage-Test in Polen. Erst seit diesem Jahr befindet er sich in Beritt von Jerome Robine. Hinter dem Paar rangierte heute der OS-Wallach Cooper v. Comilfo Plus Z-Caretino (Z.: Andrij Milovanov) unter seinem Besitzer Jan Büsch. Für die Beiden gab es eine 8,9.
In der zweiten Abteilung hatte Anna Lena Schaaf die Nase vorn. Sie hatte den Hannoveraner Best Buddy gesattelt, einen Sohn des Blockbuster aus einer Cascadello I-Mutter (Z.: Gerd Neukäter, B.: Ilka Schaaf). Sie teilten sich den ersten Platz mit Dream Worker v. Diacontinus-Contendro I (Hann, Z.+B.: Carsten Nancken) unter Fouaad Mirza. Beide Paare wurden mit 9,0 bewertet.

Foto: M. Steinbach