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Züchterforum 17.09.2023
Das Dressur- und Springturnier im hessischen Darmstadt bildete die letzte Möglichkeit ein im Nürnberger Burgpokal heißbegehrtes Finalticket zu ergattern. Diese Chance nutzten an diesem Wochenende etliche Reiter mit ihren sieben- bis neunjährigen Dressurpferden. Am Ende setzte sich der Hannoveraner-Hengst Escamillo unter dem Sattel von Manuel Dominguez Bernal sowohl in der Einlaufprüfung als auch in der Finalqualifikation an die Spitze.
Der achtjährige Escolar-Rohdiamant Sohn Escamillo hat schon häufig für Aufsehen gesorgt. Der von Dr. Carolin Langhorst gezogene, vielbeachtete Hannoveraner Prämienhengst der Körung 2017 aus dem Besitz von Kimberly Davies, Ariston Farm/USA, hat seine Grundausbildung im Stall der Hengststation Schult erhalten und wechselte 2020 in den Stall von Helen Langenhanenberg, wo er mit ihrem Bereiter Manuel Dominques Bernal unter anderem im Jahr 2022 Dritter bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde wurde. Neben bedeutenden sportlichen Erfolgen hat Escamillo auch schon für große züchterische Erfolge gesorgt: Nachdem erste Nachkommen unlängst auch auf dem Auktionsparkett der Reitpferde hervorstachen, stellte er in diesem Jahr gleich zwei Reitpferde-Champions, Eivissa und Escanto PS. Im vergangenen Jahr sollte sich Escamillo auf den Sport konzentrieren, in diesem Jahr war er über die Station Schockemöhle wieder im Frischsameneinsatz und demnach nur wenig im Turniereinsatz. Nichtsdestotrotz deklassierte Escamillo mit seinem Reiter Manuel Dominques Bernal quasi das Darmstädter Starterfeld und setzte sich mit mehr als vier Prozent Abstand (77,5 Prozent) an die Spitze der Qualifikation des Nürnberger Burgpokals. Damit liefert Escamillo weiter eindrucksvoll Belege für seine sportliche Veranlagung!
Escamillo’s Vater Escolar verbuchte in der Darmstädter Finalqualifikation einen weiteren tollen Erfolg und stellte mit Escolux auch den Zweitplatzierten. Thomas Wagner ergatterte sich mit dem achtjährigen Escolar-Rohdiamant Sohn Escolux (Z.: Simon Kohlenbrenner, B.: Sammy Höner) auch auf den letzten Drücker ein Finalticket. Über die neue Regelung der Zweitplatzierten darf er mit dem heutigen Ergebnis von 73,5 Prozent ebenso im Finale starten. Moritz Treffinger reihte sich mit dem achtjährigen Oldenburger Vincero (Z.: Thorsten Cording, B.: Gestüt Bonhomme) auf Platz drei ein (73,4 Prozent). (msb)