Donnerstag, 08.02.2024 um 16:09

Sportprüfung für dressurorientierte Hengste

Venturo und Escaneno mit Höchstnoten in Münster-Handorf

Die höchste gewichtete Endnote bei den vierjährigen Hengsten erzielte der rheinische Valdiviani-Sohn Venturo. / © Hartwig

Nach den springorientierten Hengsten in der vergangenen Woche traten von Dienstag bis Donnerstag im Westfälischen Pferdezentrum die Dressurhengste zur ihrer ersten Sportprüfung des Jahres 2024 an. Dabei gestaltete sich der abschließende Fremdreitertest am Donnerstag relativ überschaubar, da von den ursprünglich 20 angetretenen vier- und fünfjährigen Hengsten nur noch 15 Kandidaten die Prüfung beendeten, da gleich fünf Aussteller ihre Hengste aus der laufenden Prüfung zurückzogen respektive die Prüfung nicht beenden konnten.

Die höchste gewichtete Endnote bei den vierjährigen Hengsten erzielte der rheinische Valdiviani-Sohn Venturo. Der aus der Zucht von Ulla Kazorke (Essen) stammende Hengst des Niedersächsischen Landgestütes Celle kam auf die gewichtete Endnote von 9,19. Seine Top-Note erzielte der von seiner Stammreiterin Beatrice Hoffrogge vorgestellte Braune mit einer 9,8 für die Rittigkeit. Auf den Plätzen zwei und drei folgten der von Sabine und Hans-Heinrich Maak (Hamburg) gezogene Hannoveraner Libertad-Sohn Lindenberg (9,07) und der Hannoveraner Global Hope. Der bei der Zuchtgemeinschaft Werth (Moers) gezogene Global Player-Nachkomme kam auf die Endnote 9,04.

Das Spitzenergebnis bei den Fünfjährigen ging an den Escamillo-Sohn Escaneno. Der aus der Zucht von Tobias Schult (Hünxe) stammende Sohn einer Veneno-Tochter beendete die Prüfung mit der Endnote 8,97. Hauptverantwortlich dafür war die Note für die Rittigkeit. Der von seiner Stammreiterin Hannah Laser vorgestellte und von Christoph Wahler ausgestellte Hannoveraner kam hier auf eine 9,5. Auf Platz zwei folget der ebenfalls von Christoph Wahler ausgestellte und von Hannah Laser gerittene Oldenburger Suarez-Sohn St. Emilion (8,8). Mit der Endnote 8,5 lieferte der Celler Landbeschäler Eventyr (v. Escolar) das drittbeste Ergebnis bei den Fünfjährigen ab. 

Thomas Hartwig

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