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Samstag, 07.09.2019 um 20:36

Die Champions bei den Vierjährigen stehen fest

Saniola und Destello OLD sichern sich die Titel
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Die hannoversche Rappstute Saniola (v. San Amour I-Fürst Romancier-Sir Donnerhall I-Don Schufro-Rubinstein I) bestätigte im Championats-Finale der vierjährigen Stuten und Wallache ihre Notengebung aus der Qualifikation: 8,8 und damit ein Start-Ziel-Sieg für das Zuchtprodukt des Schockemöhle-Gestüts Lewitz unter Nicole Wego.Platz zwei (8,6) ging an die etwas bauchig und kurzbeinig wirkende westfälische Rappstute Dark Diamond HM (v. Dante Weltino-Londonderry-Absatz-Domspatz-Lavendel) unter Wibke Hartmann-Stommel. Im Viereck beeindruckte sie durch unerschütterlichen Takt und ein Top-Interieur.Der dritte Rang (8,5) ging an den hinten auffallend weich gefesselten schwarzen Hannoveraner Costa Brava (v. Christ-Londontime-Donnerschwee-Compliment) unter Kira Wulferding. Damit hatte sich auf den ersten drei Plätzen zwischen Qualifikation und Finale nichts verändert. Platz vier (8,4) ging an die fein modellierte rheinische Fuchsstute Vanity Fair (v. Vivaldi-Sandro Hit-Weinzauber-Parademarsch I) mit dem Portugiesen Carlos Manuel Valerio Caetano.Als Testreiterin fungierte die bekannte Dorothee-Scheider-Schülerin Laura Strobel (26); den Kommentar gab Peter Olsson, der mit Peter Mannheims und Dr. Carsten Munck dieses Feld richtete. Er kommentierte sachlich und eher nüchtern, gewissermaßen passend zum Jahrgang, der nicht schlecht, aber auch bei Weitem nicht spektakulär war. Da gab es schon andere Bilder in Warendorf.Es muss dennoch möglich sein, per Sonderregelung alle Finalisten zu platzieren, und nicht nur die vier besten. Zwar reiten alle Finalisten zur Siegerehrung ein und bekommen auch Schleifen, offiziell platziert werden jedoch immer nur vier. Das ist kleinlich und eines Bundeschampionats unwürdig. Kein Wunder, dass die Begehrlichkeit zur Teilnahme sinkt, und zwar nicht nur auf dem Reitpferdeplatz.Wie dem auch sei: An fünfter Stelle (8,3) rangierte die westfälische Fuchsstute Scarlett O’Hara (v. Suderia-Laurentianer) mit Kira Wegmann, die als bestes in ein Zuchtbuch eingetragenes und leistungsgeprüftes Pferd dieser Prüfung mit der Silbermedaille des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgezeichnet wurde.Den an sechster Stelle (8,1) platzierte Bayernwallach Danny Cool (v. Danciano-Sandro Hit), präsentiert durch Lisa Horler, hätten sich zahlreiche Zuschauer weiter vorn gewünscht. An siebter Stelle (8,0) rangierte schließlich der Holsteiner Quiraz (v. Quaterback-Carpaccio) unter Markus von Holdt Vierter der Vorrunde. Er hatte nicht seinen stärksten Tag und konnte nicht an die gute Form der Vorrunde anknüpfen.Auffallend bei den sieben Finalisten der dreifache Einfluss von Lauries Crusador xx-Blut auf der Mutterseite. CS

Oldenburger Sieg bei den Hengsten

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Im Rahmen des Finales der vierjährigen Hengste war den bisher arg gebeutelten Oldenburgern (eine Finalistin vor dem Start schwer verletzt, ein haushoher Favorit – Fynch Hatton – wegen Blut im Maul abgeklingelt) dann das Glück doch hold: Der Fuchs Destello OLD, noch am Donnerstag Dritter der Vorrunde, lief zu großer Form auf. Mit der meisterhaft reitenden Beatrice Buchwald ging der Dimaggio-Sohn (M. v. Fürst Fugger-Royal Dance)  als Tetenpferd der ersten Gruppe in Führung (8,6), die ihm dann auch einer der nachfolgenden Finalisten mehr streitig machte. Destello OLD ist bisher noch nicht gekört, die Konkurrenten allerdings schon. Mit 0,2 Notendifferenz hielt er dem westfälischen Siegerhengst aus 2017, Fashion in Black (v. For Romance I-Lauries Crusador xx, Station Holkenbrink) unter Johanna Klippert auf Abstand. Arcachon (v. Apache-Hotline, Station Krüsterhof, Voerde), Sieger der Qualifikation am Donnerstag, wurde mit Stefanie Wolf Dritter, wobei das plötzlich zugeschwollene linke Auge das Wohlbefinden des Hengstes möglicherweise durchaus beeinflusst haben kann. Mit 8,2 landeten Quinn VR (DSP v. Quadroneur I) und der Trakehner Bourani auf Rang vier. Als Testreiterin firmierte die 23malige Bundeschampionesse Jana Freund. CS 

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