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Montag, 21.10.2019 um 10:59

Youngster mit Perspektive

34 Ponyhengste in Verden gekört
© honorarfreie Nutzung des Bildes

52 Hengste zehn verschiedener Rassen traten am 19. Oktober zur Junghengstkörung 2019 des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover in Verden an. Davon bekamen 34 Junghengste ein positives Körurteil. Sieger bei den Deutschen Reitponys wurde Reitland’s Diamonds Gold aus der Zucht und im Besitz von Lenert Busch (Stadland).

„Elf Reitponyhengste im Endring sind ein Zeichen für den exzellenten Reitponyjahrgang dieser Körung. Aber auch bei den anderen Rassen gab es herausragende Siegerhengste mit viel Perspektive für die Zucht“, zogen Joachim Völksen (Erster Vorsitzender) und Volker Hofmeister (Geschäftsführer und Zuchtleiter) des veranstaltenden Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover ihr Fazit der Körung. Nach den Vorauswahlen erhielten 59 Hengste das begehrte Ticket für die Hauptkörung. 52 Körkandidaten traten am Samstag in der Verdener Niedersachsenhalle vor die Körkommission, die 34 junge Vererber für die Zucht zuließ. In der hannoverschen Körkommission vertreten waren: Klaus Dieter Dahme (Wendeburg), Joachim Glienke (Platjenwerbe), Dr. Elisabeth Jensen (Kiel), Heinfried Simon (Affinghausen) sowie Volker Hofmeister (Burgdorf). Unterstützt wurden die Zuchtrichter jeweils von den verschiedenen Rassevertretern des Ponyverbandes Hannover.

In sechs Ringen waren mit 40 zugelassenen Hengsten (von denen 36 antraten) die Deutschen Reitponys stärkste Rassegruppe der Körung 2019. Unangefochtener Körungssieger und auch „Sieger der Herzen“ (O-Ton Zuchtleiter Volker Hofmeister) wurde Reitland’s Diamonds Gold, ein Sohn von Reitland’s Du oder Keiner aus einer Mutter des Welsh Hengstes Stukhuster Ricardo go for Gold. Der Braunisabell mit seinen auffälligen Abzeichen (viermal hochweiß mit durchgehender Blesse) aus der Zucht von Lenert Busch aus Stadland überzeugte die Kommission auf ganzer Linie: „Ein Hengst mit sehr viel Typ und Ausdruck, der auch beim Publikum Sieger der Herzen ist. Sehen Sie, wie er vor uns steht: ein echter Champion. Ein Hengst mit sehr korrektem Trab, der sich geschickt am Sprung zeigte. Einfach ein hervorragendes Modell“. Reitland’s Diamonds Gold wurde mit der Silbernen Plakette des Landwirtschaftsministeriums ausgezeichnet. So gerührt hatte man seinen Züchter und Besitzer Lenert Busch selten gesehen: „Ich habe schon im Vorfeld sehr viele gute Kaufangebote für den Hengst bekommen. Aber er ist mein absolutes Herzenspferd und bleibt im Stall. So einen wie ihn züchtet man nicht alle Tage.“

Der erste Reservesieg ging an den von Adolf-Theo Schurf aus Bedburg gezogenen Sohn von Dance Star AT-Calvin Klein. „Ein rahmiges Pferd mit viel Tiefe und Eleganz mit harmonischem Seitenbild. Wenn er sich im Trab noch mehr loslässt, wird der Trab nicht nur gut, sondern sehr gut werden. Ein leistungsbereites Pony, das trotzdem in sich ruht: So ein Hengst empfiehlt sich für den Ponysport.“ Der braune Hengst wurde mit der Goldenen Medaille der FN geehrt.

Als zweiten Reservesieger kürten die Zuchtrichter im Endring aus elf Hengsten den diesjährigen Vize-Bundeschampion der dreijährigen Reitponyhengste, Genesis B v. Golden West-FS Don’t Worry, der von Besitzerin Inga Bulle aus Cuxhaven auch selbst gezogen wurde. „Ein Pferd, das die ganze Zukunft vor sich hat. Der Hengst hat hier im Trab und im Schritt sehr überzeugt hat und konnte heute die höchste Schrittnote der Körung mit nach Hause nehmen.“ Der zweite Reservesieger bekam die Bronzene Plakette des Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Zum Springsieger avancierte Skyscraper, der aus dem Hannoveraner Hengst Szenario und einer Mutter von Domingo abstammt. Er wurde von der ZG Belz aus Schwanewede gezogen, die auch im Besitz des „Überfliegers“ ist.

In den Endring der besten Reitpony-Hengste, die alle eine Prämienhengstanwartschaft bekamen, zogen außerdem ein: Dembelé v. Da Vinci HS-FS Champion de Luxe (Z. u. B.: Katharina Tünemann-Rohlfing, Wagenfeld), Deluxe v. D-Day AT-McLaren (Z.: ZG Römer-Stauber, Kleinseelheim, B.: Adolf-Theo Schurf, Bedburg), ein Hengst v. Dreiklang AT-Valido’s Highlight (Z. u. B.: Adolf-Theor Schurf, Bedburg), ein Hengst v. Heidbergs Nancho Nova-FS Golden Highlight (Z. u. B.: Jan Lindemann, Lilienthal), No Escape v. Heidbergs Nancho Nova-Brillant (Z.: Johann Hinrich Grotheer, Lilienthal, B.: Sandra Schierloh, Worpswede), Oeusien v. High Flows Oxford-Socrates (Z.: Lenert Busch, Stadland, B.: Mila Liesenfeld, Emmelshausen) sowie Kaspian v. Kentaur-Sweet Dream SF (Z.: ZG Honermeyer, Ritterhude, B.: Inken Tittel, Bremen). Insgesamt 24 Deutsche Reitponyhengste traten die Heimreise mit dem Körprädikat an, ein Hengst wurde vorläufig nicht gekört.

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