In Kreuth kam Farbe ins Spiel!
Er brachte nicht nur Farbe in die Ostbayern-Hallen in Kreuth, sondern war auch der Publikumsliebling. Mit der Katalognummer eins begeisterte der Rapp-Schecke Classico Deluxe C vom ersten Tag an. Der Sohn des Cadeau Noir-Blickpunkt (Z.+B.: Yvonne Cybulla) gefiel mit seiner tollen Mechanik in der Bewegung, und natürlich seinem prägnanten Typ. Im Rahmen der ZfdP-Winterkörung wurde er zum besten ZfdP-Hengst ausgerufen.
Als einziger Springhengst auf dem Endring wurde ein Sohn des Cornet Obolensky-Coronino zum Springsieger ernannt. Der großrahmige Braune stammt aus der Zucht von Frankz Olbring, in dessen Besitz er auch steht. Der Hengst fiel durch seine gute Technik am Sprung und sein Vermögen auf. Zum besten Dressurhengst ernannten die Richter Fürst Fabelhaft, einen Sohn des Fürst Jazz aus einer L'Espoir-Mutter (Z.: Hartmut Ahmann, B.: Verena Brand). Der sympathische Hengst zeigte sich mit raumgreifenden Bewegungen und gefiel durch den modernen Typ. Vierter im Bunde der Endringhengste war Sparta v. Sir Heinrich-Diamond Hit (Z.: Hermann-Josef Steenkamp, B.: Reesink Pferde GmbH), ein mittelrahmiger Dunkelfuchs der harmonisch konstruiert war und gute Trabbewegungen zeigte.
Young Stallions unter dem Hammer
Zeitgleich zur ZfdP-Körung fand die 3. Young Stallions-Auktion statt. Zur Preisspitze avancierte hier der frisch gekörte Babtiste von Benicio-Dollmann (Z.: Bernhard Deitert, A.: Matthieu Beckmann). Er wechselte für 102.000 Euro den Besitzer. Den zweithöchsten Zuschlag mit 32.000 Euro erhielt der Dressursieger der ZfdP-Körung, der Fürst Jazz-L'Espoir Sohn Fürst Fabelhaft. Der Durchschnittspreis der aufgetriebenen Hengste betrug 18.050 Euro.