Überwältigendes Votum für Hannoveraner Strukturreform
Mit einem starken Votum billigte die Delegiertenversammlung des Hannoveraner Verbandes in Verden heute die seit Jahresfrist vorbereitete Strukturreform. Mit 118 Ja Stimmen und 9 Gegenstimmen bei 3 Enthaltungen nahm die Delegiertenversammlung damit die weitreichenden Vorschläge zu einer strukturellen Neuaufstellung des Hannoveraner Verbandes an. Zukünftig wird einem Präsidium, ein Aufsichtsrat zur Seite gestellt. Doch die Strukturreform und Satzungsneufassung gehen tiefer, so sind auch klare Aufgabenzuteilungen und Definitionen von Aufgaben- und Verantwortungsbereichen sowie der künftigen Entscheidungswege vorgesehen. Der im Laufe des Vormittages vorangegangene Bericht des Wirtschaftsprüfers, hatte hier deutlichen Handlungsbedarf offenbart. In einer weiteren Delegiertenversammlung am 27. April 2020 werden dann die nun neu entstehenden Gremien mit Namen versehen. Nach langem Sitzungsverlauf in konzentrierter und sachlicher Arbeitsathmosphäre wurde es zum Ende der Versammlung noch einmal spannend, als über einen Antrag des vom Vorstand mit einem Verbandsausschlussverfahren belegten Hans Richelshagen abgestimmt wurde, der den Verbleib des Antragstellers im Hannoveraner Verband zum Ziel hatte. Die Delegiertenversammlung hob den Vorstandsbeschluss mit 65 Ja Stimmen bei 59 Gegenstimmen und 8 Enthaltungen auf. Weitere Hintergründe undDetails zur Delegiertenversammlung lesen Sie in der Ausgabe 3 des ZÜCHTERFORUM. S.B.