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Dienstag, 28.07.2020 um 06:17

Holsteiner Online-Fohlenauktion: „klare sportliche Perspektive“

Am vergangenen Samstag endete die zweite Online Fohlenauktion des Holsteiner Verbandes. 15 interessant gezogene Offerten bildeten das Lot, das eine breitgefächerte Mischung aus internationalen Genen und Holsteiner Blutlinien bereithielt.
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Zum Spitzenfohlen avancierte die Katalognummer 4. Es handelt sich dabei um ein Hengstfohlen des Holsteiner Verbandshengstes Million Dollar, der derzeit seine sportliche Förderung im Stall des Weltmeisters Jos Lansink erfährt. Interessant ist ebenfalls die Mutterlinie des für 34.500 Euro zugeschlagenen Fohlens. Denn sie geht auf keine Geringere zurück als auf die Stute Wodka II, eine der erfolgreichsten Zuchtstuten überhaupt. Zahlreiche gekörte Hengste und internationale Sportpferde, wie zum Beispiel Carassina (Thomas Kleis), Clearway oder Conway I und II entspringen dem Holsteiner Stamm 1916, der seit vielen Jahren bei der Familie Schoof in Hedwigenkoog gepflegt wird. Million’s Way, so der Name des Hengstanwärters, wurde von der Besitzergemeinschaft von Allwörden und der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH erstanden und bleibt folglich im Land. „Ich freue mich, dass viele Springställe aus ganz Europa bei der Auktion geboten haben und die Pferde eine klare sportliche Perspektive bekommen“, so Auktionsleiter Roland Metz. Für 19.500 Euro wurde das zweitteuerste Fohlen online versteigert. Dabei handelt es sich um ein Stutfohlen v. Origi d’O aus einer Nabab de Reve-Mutter. Gezogen wurde sie von Sven Völz (Bienenbüttel), auf dessen Hengststation auch der Vater des Fohlens zum Einsatz kommt. Olympia – so der Name der Nachwuchshoffnung – muss in ihr neues Zuhause nicht weit reisen. Denn Christian Schröder (Bargteheide) hatte im Bieterduell den längsten Atem. Casall und Colman stehen im Pedigree eines Stutfohlens, das für 15.250 Euro den Besitzer gewechselt hat. Beate Tetens aus Osterhever ist die Züchterin von Charmante aus dem Stamm 238. Kunden aus der Schweiz sicherten sich dieses Fohlen, das seinem Namen alle Ehre macht. „Die Fohlen des Lots haben wieder einige Neukunden vom Holsteiner Pferd überzeugt und die Verkaufsquote von 80 Prozent bestätigt das gute Ergebnis der Auktion“, bilanzierte Roland Metz. Im Durchschnitt kostete ein Fohlen der zweiten Holsteiner Online Fohlenauktion 11.950 Euro.

Anlässlich des ersten Holsteiner Sommer-Events vom 13. bis 16. August findet die nächste Möglichkeit statt, sich einen Holsteiner Partner zu sichern: Die Elite-Fohlenauktion und die Reitpferde-Auktion warten mit hochinteressanten Offerten auf und werden als Hybridveranstaltungen (vor Ort und online) durchgeführt.

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