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Sonntag, 30.08.2020 um 12:58

Zweiter Champion für OS-Verband

Finale fünfjährige Springpferde
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Der Sieg im Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde 2020 ging einerseits in den Stall Beerbaum, andererseits stellte der Springpferdezuchtverband Oldenburg-International nach dem Triumph bei den Siebenjährigen auch hier den Champion. Der braune OS-Wallach Charly aus der Zucht von Madeleine Winter-Schulze (Wedemark-Mellendorf), präsentiert von Christian Kukuk, ist ein Kind berühmter Eltern: Sein Vater Chaman war unter Ludger Beerbsaum erfolgreich und stand in Rieseneck auf dessen hofeigner Deckstation, die Mutter Sundari (v. Stakkato-Calypso II-Abajo xx-Weingau-Abhang I) war mit Philipp Weishaupt und später unter Pawel Jurkowski über Jahre auf internationalem Level sportlich erfolgreich und ist Vollschwester zu vier gekörten Hengsten, u. a. Satisfaction I und II. 9,1 und 9,3 waren die Noten aus beiden Final-Umläufen.

Zweimal 9,0 generierte der Vize-Champion, der gekörte Hengst Cashmere (v. Cristallo I-Contender-Lorenz, Holst. Stamm 1094, Z.: Dr. Axel Schürner, Nideggen), der von vornherein als einer der Favoriten in die Warendorfer Championatsschlacht gezogenwar. 9, 4 bzw. 8,9 in den Qualifikationen und zweimal 9,0 im Finale bedeuteten Klasse-Leistungen dieses in jeder Hinsicht auffälligen Hengstes, der neben allen anderen Vorzügen wie Typ und Grundgagartenqualität vor allem durch seine Geschmeidigkeit und die Selbstverständlichkeit, mit der er seine Aufgabe absolvierte, zu begeistern wusste.

Nach dem ersten Umlauf stand der auch in den Qualifikationen schon auffällige gekörte Westfalenhengst Coros (v. Cornet Obolensky-Arpeggio-Pluspunkt-Weinberg-Pilot-Direx) unter Hendrik Dowe mit 9,5 ganz vorn. Im zweiten Umlauf gab es dann einen Abwurf, der den Traum vom Titel platzen ließ. Platz drei ex aequo mit dem OS-Hengst Contino Quick PS (v. Contendro I-Carinue-Quick Star-Favorit-Granit-Pokal) unter dem Japaner Eiken Sato aus dem Stall Schockemöhle. Letzterer steuerte sein zweites Pferd, den hannoverschen Schimmel Damaskus (v. Diacontinus-Alexis Z) auf Rang fünf.

Im zweiten Umlauf der besten acht gingen weiterhin Nachkommen von Cornet Obolensky, Darco de Revel und Dibadu L.

Laut Starterliste waren von 43 Kandidaten 13 westfälischer Herkunft, gefolgt von Holstein mit elf und Oldenburg-International (OS) mit sieben Vertretern. Hannover war mit sechs Pferden, DSP und ZfdP mit je zwei sowie Mecklenburg und Rheinland mit je einem Kandidaten vertreten. 40 der ursprünglich 43 gemeldeten Kandidaten traten im Finale an. CS

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