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Samstag, 05.09.2020 um 15:56

Secret hat es geschafft!

Der DSP-Hengst sichert sich den Titel bei den sechsjährigen Dressurpferden
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Bei den sechsjährigen Dressurpferden erwartete man eigentlich ein Duell zwischen dem DSP-Hengst Secret und dem Westfalen-Hengst Valverde. Aber bekanntlich spielt die Tagesform und sicher auch ein Quäntchen Glück eine Rolle und so konnte nur einer von Beiden seine Favoritenrolle ausspielen. Und das war Secret. Beim Auftritt des imposanten Rapphengstes war es fast wie beim Bundeschampionatsfinale 2017 - die Anwesenden drängten sich ums Viereck um einen Blick auf den Hengst zu erhaschen. Der in Baden-Württemberg gezogene DSP-Hengst von Sezuan-St. Moritz stammt aus der Zucht von Hubert Vogler und steht in Besitz des Gestüts W.M. GmbH. Nach seinem Vize-Titel im Bundeschampionat der dreijährigen Hengste 2017, folgte letztes Jahr der Vize-WM Titel bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Ermelo. Wie von Beginn an, saß auch heute Ausbilderin Jessica Lynn Thomas im Sattel ihres „Seelenpferdes“ wie sie Secret selbst betitelt. Und die Beiden zeigten was in ihnen steckte. Viel hatten die Richter nicht zu beanstanden, es gab lediglich eine kleine Irritation zwischen den Schrittpirouetten und einem kleinen Fehler in einem fliegenden Wechsel. Kommentator Dr. Dietrich Plewa lobte im Anschluss an die Runde, die viel Applaus des Publikums erntete, die herausragende Dynamik und Erhabenheit von Vize-Weltmeister Secret, sowie seine natürliche Kadenz und Versammlungsfähigkeit. Die Galoppade, „die keine Wünschen offenließ“, wurde mit einer glatten Zehn belohnt. Für den sagenhaften Trab gab es die 9,5. Für den Schritt eine Acht, die Durchlässigkeit eine 8,5 und den Gesamteindruck eine Neun. Das bedeutete auch eine Neun als Endnote! Als letztes Pferd betrat Valverde NRW v. Vitalis-Ampere (Z.: Reesink Pferde GmbH, B.: Helgstrand Dressage) unter Eva Möller die Bahn. An der Grundqualität dieses Hengstes und seinen überragenden Grundgangarten gibt es nichts auszusetzen. Allerdings gab es heute in der Galopptour kleine Störungen, die am Ende wertvolle Punkte kosteten. Mit einer Endnote von 8,5 gab es „nur“ Rang vier.

Zu Silber trabten Kira Laura Soddermann und Senor Charming. Der Westfalenwallach von Stanford-Fürst Piccolo stammt aus der Zucht von Christine Schreiner, in dessen Besitz er auch noch steht. Heute glänzte der Dunkelfuchs mit einer sehr guten Trabtour (9,0), seiner rittigen und technisch tadellosen Runde (Durchlässigkeit und Gesamteindruck 9,0) und auch im Schritt und Galopp gab es nicht viel auszusetzen (je 8,5) Das machte insgesamt eine Endnote von 8,8. Rang drei sicherte sich die westfälisch gezogene Escolar-Laurentianer-Tochter Eyleen (Z.: Josef Ulmker, B.: Gestüt Vorwerk) unter Yvonne Kläne mit 8,7. Die braune Stute hatte schon dreijährig Championatsluft in Warendorf schnuppern können, als sie im Finale zu Bronze trabte.

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