Favoritensiege für Forlee und Va Pensiero
36 von ursprünglich 40 angemeldeten Hengsten nahmen am 14-Tage-Test in Adelheidsdorf teil, der sowohl im Hinblick auf dressur- und springbetonte Besetzung ein überaus illustres Starterfeld auswies. Bester Dressurhengst und gleichsam „Best over all“ war der frisch gebackene Bundeschampion der dreijährigen Hengste, Va Pensiero (v. Vitalis-Fürstenball-Metternich-Absinth-Furioso II-Trautmann/T.-Florentiner II, Z.: Almut Düvel, Katlenburg-Lindau) vom Klosterhof Medingen. Der goldbraune Hannoveraner erhielt in Interieur, Charakter und Leistungsbereitschaft sowie Schritt und unisono von beiden Fremdreitern die Maximalnote 10,0. Die gewichtete Gesamtnote 9,15 und die dressurbetonte Endnote von 9,38 sprechen für sich selbst, doch auch seine Fertigkeit im Umgang mit Stangen wurde mit 8,45 honoriert. Auch wenn es die letzten Sprünge seines Lebens gewesen sein dürften, so sprang er beim finalen Freispringen mit Vorsicht, Übersicht und schnellen Reflexen. Schlechtes Springen – und das gab es in diesem Prüfungsdurchgang reichlich – kostete gerade die Dressurspezialisten oft wertvolle Punkte in der gewichteten Endnote.
Und was Va Pensiero im Dressurbereich, war Forlee im Springen: der braune westfälische Prämienhengst (v. For Pleasure-Comme il faut-Chacco Blue, Z.: Otmar Eckermann, Kranenburg) in Interieur, Charakter und Leistungsbereitschaft sowie Freispringen die 10, 0. Das führte zu einer springbetonten Endnote von 9,50 und insgesamt zu Platz zwei im gesamten Starterfeld. Zwei Hengste fielen am Finaltag aus und erhielten ein Teilergebnis. Der Test gilt in beiden Fällen als bestanden. CS