Holsteiner Elite-Reitpferde Auktion und Hengstversteigerung
Im Rahmen der diesjährigen Elite-Reitpferdeauktion standen 32 Pferde im Angebot, die vom Auktionator Hendrik Schulze Rückamp für durchschnittlich 32.671 Euro (Vorjahr 43 Pferde für 33.314 Euro) bei einem Gesamtumsatz von 1.045.500 Euro zugeschlagen wurden. Das Angebot reichte vom noch unerfahrenen Rohdiamanten mit besonderer Qualität bis hin zu erprobten Parcoursathleten, die zum Teil für das Bundeschampionat qualifiziert waren.
Die Preisspitze erreichte der fünfjährige gekörte schwarzbraune Hengst Combat SR (v. Cornet Obolensky-Contender-Caletto I-Capitol I, Stamm 318 d 2, Z. u. B.: Stefan Ratajczak, Leipzig) mit 150.000 Euro. Combat SR, der Finalist beim Bundeschampionatgewesen ist, bleibt in Deutschland. Zweitteuerstes Pferd war mit 67.000 Euro die erst dreijährige Schimmelstute Zamantha (v. Zucchero-Cristo-Cor de la Bryère-Capitol I, Stamm 6879). reits erste urnierplatzierungen erzielte. Seine neue Heimat ist Belgien. Dritte Preisspitze war Casablanca (v. Charleston-Quidam de Revel-Baloubet du Rouet-Quinar, Stamm 7673) mit dem Zuschlag bei 58.000 Euro. Vier Pferde gingen in die USA, je zwei nach Schweden und Italien, je eines nach Spanien bzw. in die Niederlande und die Schweiz. +
Die neun gekörten verkäuflichen Hengste wurden zu einem Durchschnittsreis von 71.278 Euroverkauft. Preisspitze war – wie bereits berichtet – der zweite Reservesieger Cortardo (v. Cornet Obolensky). CSAuch gekörte und nichtgekörte Hengste wurden in Neumünster versteigert. Teuerster, gekörter Hoffnungsträger wurde für einen Zuschlagspreis von 144.000 Euro der zweite Reservesieger der Körung, ein Sohn des Cornet Obolensky – Cash and Carry, der in Deutschland bleiben wird. Der Durchschnittspreis der neun zur Versteigerung gekommenen gekörten Hengste betrug 71.277,78 Euro. In der Auktion der nichtgekörten Hengste wurden 24 Holsteiner aufgeboten, die einen Durchschnittspreis von 20.104,17 Euro erwirtschafteten. Die Preisspitze mit einem Zuschlagspreis von 48.000 Euro erzielte ein Sohn des Q-Verdi – Casall, der ebenfalls in Deutschem Besitz verbleiben wird.
Die Ergebnisse finden sie hier: Auktion gekörte Hengste