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Montag, 23.11.2020 um 20:53

Helgstrand auf Shopping Tour in Münster-Handorf

Die Westfalenkörung 2020
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Westfalen kann 2020 auf einen starken Dressurjahrgang zurückblicken. Dabei regelte die rege Nachfrage offenbar sowohl Körergbnis als auch Preisgestaltung, und was auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint, ist im offenen, toleranten Westfalen inzwischen Gang und Gäbe, denn nach den Hannoveranern Karajan (2016) und Danciero (2018) war nun ein typbrillanter schwarzer Oldenburger Siegerhengst in Münster-Handorf. Und dieser Oldenburger war „made in Baden-Württemberg“: Er stammt aus der Zucht von Konrad Mensch (Erolzheim) und hat den Birkhof-Hengst Fair Game zum Vater, die Mutter Rock Z stammt ab von Destano-Harvard-Rubinstein I und brache bereits zwei gekörte Hengste von De Kooning, darunter den DSP-Körsieger aus 2019 in München.

Mit der „Onlive-Auktion“ (diese Bezeichnung vereint die tatsächlich gegebenen  Möglichkeiten Online und Live und ist so viel schöner als das grässliche Wort Hybridauktion, dem automatisch etwas Negatives, weil Falsches, Künstliches oder sonst wie Unschönes anhaftet) hat das Westfälische Pferdestammbuch in Zeiten wie diesen offenbar genau ins Schwarze getroffen. Auf keiner anderen Hengstkörung gab es 2020 auch nur ein annähernd starkes Preisgefüge. So ging der von Joachim Scherer (Neunkirchen-Seelscheid) ausgestellte Siegerhengst für 800.000 Euro ins Haus Helgstrand, ebenso wie der mit 600.000 bezahlte Reservesieger (v. Diamond Deluxe-Lissaro-Labrador-Ramiro, Z. u. B.: Wilhelm Rüscher-Konermann, Greven). Zwei zweite Reservesieger waren gleich rangiert. Zum einen ein dunkelbrauner Sohn des Asgard’s Ibiza (M, v. Davignon I-Apart-Feuerschein I), der für 172.000 Euro von Auktionator Thomas Münch zugeschlagen wurde, zum anderen ein brauner Sohn des Don Allegro (M. v. Belissimo M-Sir Schölling-Diamantino), der für 226.000  Euro in die Schweiz wechselte. Weitere verkäufliche Prämienhengste stammten ab Ashard’s Ibiza, Sir Heinrich, Bernay und Zoom (2). Auch diese kosteten überwigend sechsstellige Beträge, u. a. ging der Sir Heinrich-Sohn für 126.000 Euro ins NRW-Landgestüt Warendorf. Das Gesamtergebnis der Hengstauktion stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Morgen beginnen um 10 Uhr die Vorstellungen der Springhengste.

Den Titel des „Besten Vorführers“ gab es jedoch schon heute: Uwe Hannöver aus dem oldenburgischen Garrel-Falkenberg erhielt aus der Hand von Verleger Hugo Matthaes den 300-Euro-Scheck vom ZÜCHTERFORUM. CS

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