Eine Legende der Pferdesport - Berichterstattung ist gegangen
Der bekannte Fernseh-Sportreporter Arnim Basche ist im Alter von 86 Jahren verstorben. Im Jahr 1961 hatte der ursprünglich aus Dresden in den frühen 1950er Jahren in die BRD übergesiedelte Basche seine Fernsehkarriere bei der ARD begonnen und dort mit seinen Reprtagen die Entstehungsphase der ARD-Sportschau entscheidend mitgeprägt. 1972 wurde er dann freier Mitarbeiter beim ZDF, wo er auch die Moderation des Aktuellen Sportstudios übernahm. Später avancierte er zum Redaktionsleiter Sport in Düsseldorf, bis er 1999 seinen Ruhestand antrat. Für seine Berichterstattung von sportlichen Großereignissen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. 1991 mit dem Spoga-Ehrenpreis. Achtmal berichtete Arnim Basche von Olympischen Spielen, für seine Reportage von der Dressur bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles, wurde Arnim Basche vom Nationalen Olympischen Komitee mit dem Medienpreis geehrt. Arnim Basche war neben einer zeitweiligen Tätigkeit als Presserefernt der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf auch als Autor etlicher Pferdebezogener Bücher in Erscheinung getreten, darunter das mittlerweile als Standartwerk geltende, 1984 erschienene „Die Geschichte des Pferdes“. Seine markante Stimme in Verbindung mit den leidenschaftlichen und sachlich fundierten Moderationen, hat sich Generationen von pferdesportbegeisterten Fernsehzuschauern bleibend eingeprägt.