Dynamic Dream wieder in den Schlagzeilen
Dynamic Dream hatte seine Körung 2019 zunächst als NRW-Siegerhengst verlassen und wechselte für 1,9 Millionen Euro zu Andreas Helgstrand. Kurz darauf wurde bekannt, dass der Dream Boy-Sir Donnerhall-Sohn während seiner Körung mit einer positiven Dopingprobe aufgefallen war. Prämie und Körurteil wurden dann zunächst aberkannt. In Dänemark wurde der bewegungsstarke Braune erneut gekört und prämiert, wenig später erhielt er auch in Westfalen erneut die Zuchtzulassung. Bei seiner Leistungsprüfung in Dänemark glänzte Dynamic Dream mit einer dressurbetonten Endnote von 8,63.
Den 35-Tage-Test im Herbst hatte er dann allerdings versäumt und hat somit eigentlich keine endgültige Deckerlaubnis. Der Hengst habe sich letztes Jahr beim Absamen eine Verletzung im Halsbereich zugezogen – ob er sportlich je wieder voll einsatzbereit sein wird, ist fraglich. Der dänische Verband hat nun entschieden, ihm zunächst aufgrund seiner Leistungen im ersten Test, trotzdem eine Deckerlaubnis zu erteilen, eine endgültige Zulassung soll nach der Begutachtung der Fohlenjahrgänge 2021 und 2022 erteilt werden.