H&M Chilli Willi nach tragischem Unfall in Wellington eingeschläfert
Wie die Familie Philippaerts auf ihrer Internetpräsenz berichtet, musste das Erfolgspferd und die Olympia-Hoffnung von Nicola Philippaerts, der Holsteiner Hengst H&M Chilli Willi nach einem tragischen Unfall im Parcours, im US Turnier-Mekka Wellington eingeschläfert werden. Der Hengst sei nach dem ersten Sprung ins Stolpern geraten und habe sich dabei eine komplizierte Fraktur des linken Vorderbeins zugezogen. Eine umgehende Untersuchung habe ergeben, dass sich die Familie Philippaerts dazu entschließen musste eine harte, aber die einzig richtige Entscheidung für das Pferd zu treffen und H&M Chilli Willi zu erlösen.
Der 2008 geborene Casall- Sohn H&M Chilli Willi (Z.: Peter Diedrichsen) kam 2015 in den Stall Philippaerts und konnte seitdem auf eine stetig sich entwickelnde Karriere blicken. Der Hengst, der auch züchterisch zum Einsatz kam, war siegreich bei den belgischen Meisterschaften in 2017 und ein Jahr später beim Longines Global Champions Turnier in Chantilly. Das Paar H&M Chilli Willi und Nicola Philippaerts war zudem hocherfolgreich bei Turnieren in Miami, Doha, Rotterdam oder beim Nations Cup in Sopot. Für Nicola Philippaerts war H&M Chilli Willi die Olympia Hoffnung für Tokio 2021. Das Portal spring-reiter.de hatte die traurige Nachricht zuerst kommuniziert.