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Freitag, 28.05.2021 um 18:22

Ministerin Heinen-Esser: Untersuchungen dauern an

Video-Affäre um zurückgetretene Leiterin des NRW-Landgestütes
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Hohen Besuch bekamen die Mitarbeiter des Nordrhein-Westfälischen Landgestütes am 28. Mai. Ursula Heinen-Esser, Ministerin des zuständigen NRW-Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums in Düsseldorf und ihr Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann, sprachen mit den Beamten, Angestellten und Auszubildenden zu den Vorgängen rund um den Rücktritt der bisherigen Leiterin Kristina Ankerhold. Ankerhold war Mitte Mai nach dem Bekanntwerden von Videos zurückgetreten, die nach Ansicht der FN zumindest nicht-pferdegerechtes Reiten von zwei jungen Hengsten in Anwesenheit der Landgestütsleiterin zeigten. Anschließend stellten sich Heinen-Esser und Bottermann, der das Landgestüt bis auf weiteres kommissarisch leiten wird, den Fragen der anwesenden Presse.

Die Ministerin erklärte, dass die zur Bewertung der Vorkommnisse aus Fachleuten des Ministeriums sowie externen Experten eingerichtete Kommission Anfang Juni erneut über die Videos, die von Teilnehmern eines Pferdwirtschaftsmeister-Lehrgangs anlässlich des Vorfalls angefertigt und der FN übergeben worden waren, beraten wird. In der darauffolgenden Woche wird die Video-Affäre auch Gegenstand einer Ausschusssitzung des NRW-Landtages sein. War bisher nur die Existenz von zwei Videos über den Vorfall bekannt, sprach Heinen-Esser nun von insgesamt fünf Videos. Ganz maßgeblich für das Ministerium, so Heinen-Esser, sei auch die Bewertung der Videos durch das Kreisveterinäramt Warendorf. Dort war durch einen ehemaligen Mitarbeiter des Landgestütes, der allerdings schon vor Amtsantritt von Ankerhold im Jahr 2018 dort nicht mehr tätig war, Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetzt gestellt worden.

Heinen-Esser betonte, dass die Landesregierung sich der Bedeutung des Landgestütes für die Region und das Land voll bewusst sei und voll hinter der Institution stehe. Wie hoch man in der Landesregierung das Landgestüt ansiedele, sei auch dem Umstand zu entnehmen, dass mit Dr. Bottemann ein Staatssekretär die kommissarische Leitung übernehme. Gleichzeitig verkündete sie, dass es vor einer Neueistellung der Leitungsposition einen Workshop mit den beteiligten Interessens-Parteien gebe solle, der sich mit der Frage der zukünftigen Ausrichtung des Landgestütes befassen soll. Die Frage, ob gegen Ankerhold wegen des Vorfalls mit den beiden jungen Hengsten und anderen Vorgängen von Seiten des Ministeriums ein Disziplinarverfahren angestrebt oder eingeleitet worden sei, wollte Heinen-Esser mit Verweis auf beamtenrechtliche Vorschriften nicht beantworten. TH

 

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