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Mittwoch, 18.08.2021 um 06:15

Cosmic Flight war der Teuerste - Björn Nagel Online-Auktion

Der Sohn des Catoki zog die Gunster der Bieter auf sich
© honorarfreie Nutzung des Bildes
Einer der Jüngste war am teuersten für die neuen Besitzer: Cosmic Flight, noch nicht ganz fünf Monate altes Hengstfohlen von Catoki aus einer Calido-Mutter weckte so viele Begehrlichkeiten, das erst bei 28.500 Euro der "virtuelle" Hammer fiel. Das Hengstfohlen aus der Zucht von Jörg Harder (Wewelsfleth) wird gewissermaßen Franzose, denn das Bieterduell gewannen Interessenten aus Frankreich. Mit einem Gesamtergebnis von 274.250 Euro endete die 3. Björn Nagel Online-Auktion für Fohlen, Zuchtstuten, Nachwuchspferde und einen gekörten Hengst. Insgesamt 25 Pferde umfasste das Lot der Auktion, ausnahmslos alle fanden neue Besitzer und Besitzerinnen. Der gekörte Hengst For Success von For Pleasure-Stakkato wechselt für 21.500 Euro nach Regensburg und wird dort zum Deckeinsatz kommen. Tatsächlich wurden 16 Pferde und Fohlen ins europäische Ausland verkauft, allein fünf Pferde nach Georgien: die drei Zuchtstuten Cinderella, Escada und Chanel und mit Dark Moon und Sunshine for Ever auch ein zweijähriger Wallach und eine drei Jahre alte Stute. Das zweitteuerste Fohlen der Auktion war die Quidam de Revel-Tochter Quinta. Das Stutfohlen aus der Zucht von Sonja Bestmann (Leer) war Käufern aus Argentinien 18.000 Euro wert. Für 15.500 Euro wechselte das Hengstfohlen Cocalato von Cornet Obolensky-Calato aus der Zucht von Britta Höfs (Kaiser-Wilhelm-Koog) in tschechischen Besitz. Insgesamt elf Fohlen und Pferde wurden für fünfstellige Beträge versteigert, die Käufer und Käuferinnen kamen aus Deutschland, Tschechien, Spanien, Schweden, Argentinien, Frankreich, Dänemark und Litauen. "Das Interesse aus dem Ausland und die Beharrlichkeit mit der gesteigert wurde, fand ich schon sehr interessant", so Björn Nagel, der mit dem Ergebnis seiner dritten Online-Auktion sehr zufrieden ist. "Wie in den Vorjahren auch, schauen wir uns die Auktionsergebnisse genau an und versuchen wieder die eine oder andere Erkenntnis für die Zukunft daraus zu ziehen. Ich freue mich aber auch, das tatsächlich jedes Pferd und Fohlen reell verkauft wurde."
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