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Samstag, 16.10.2021 um 14:43

Trakehner Körung

Fünf Prämienhengste – Sieger von Millennium
© honorarfreie Nutzung des Bildes
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Die Stimmung in der Holstenhalle war wie immer bombastisch. 38 Hengste waren zum 59. Trakehner Hengstmarkt zugelassen, 32 traten an und 16  - so viele wie lange nicht, erhielten ein positives Körurteil, und fünf gingen auf dem Prämienring.

Der prägende Hauptvererber der letzten Jahre, Millennium, war mit drei Söhnen präsent, alle drei wurden gekört und zwei prämiert, darunter der von Anfang an alles überstrahlende Siegerhengst Impact (M. v. Vivus-Langata Express xx-Vincent; Fam. O163A, Z.: Jörg Bustorff, Groß Buchwald). Wie kein anderer verkörperte er den Trakehner Typ, zelebrierte seine Grundgangarten bereits auf dem Pflaster und empfahl sich von Anfang an als der überragende Favorit des Jahrgangs. Das Besitzerkonsortium aus Renate Stahnke und Bernhard Langels hatte ihn vor zwei Jahren für 8.000 Euro auf der Fohlenauktion im Rahmen des Hengstmarkts ersteigert.  Vor Ort wurde er durch Richard Langels meisterhaft herausgebracht. Die Mutter Impatie sollte seinerzeit über die Auktion verkauft werden hatte sich jedoch verletzt, und so blieb sie Zuchtstute im Haus Bustorff. Vor einigen Jahren hatte sie bereits mit dem Hengst Instagram (v. Schwarzgold) den Reservesieger gestellt und 2021 hatte sie ein Stutfohlen von Millennium als Vollschwester des Siegers Impact, das zum Erhalt des Stammes auf dem Hof Bustorff verbleiben wird. Jörg Bustorff und seine Schwester Ulrike Gränert haben diesen Hengstmarkt mit höchste Emotionen erlebt. 

Emotional war auch die Würdigung des Reservesiegers mit dem bezeichnenden Namen Dein Erbe (v. Hirtentanz-Singolo-Exorbitant xx-Habicht), den Philip von Schöning als Reminiszenz an seine verstorbene Mutter gewählt hatte, deren beide Hauptstämme (Herbstzeit und Donna), in diesem Pedigree exquisit miteinander kombiniert worden. Auf dem Pflaster war der bunte Rappe eines der strahlendsten Pferde überhaupt, absolvierte ein ordentliches Freispringen, war am Finaltag allerdings etwas müde. Drei unrangierte Prämienhengste waren Kenneth (v. Millennium), der im Gestüt Sprehe eine Beschälerbox beziehen wird, ferner der aus Dänemark angereiste Imperial Valley (v. Preußentanz) und der dunkelbraune Goldfieber (v. Le Rouge).

Zum besten Springhengst erkor die Kommission, in diesem Jahr besetzt mit dem Zuchtleiter Lars Gehrmann, Dr. Hans-Peter Karp, Elmar Lesch, August Camp und Peter Kunath, den bereits dreijährigen  Schimmel Kadre Blanc (v. Bonaparte AA-Herzglanz-Key West-Vollkorn xx, Fam. T7A4 Kantilene, Z. u. B.: Werner Nitz, Gladenbach), der von Markus Hoffrogge in Szene gesetzt wurde. Dieser wurde außerdem mit Dr. Eberhard von Velsen-Gedächtnispreis, dem Sonderpreis für den Hengst mit dem höchsten Vollblutanteil, ausgezeichnet, einen Kunstdruck des Hengstes Stan the Man xx, und einen Scheck über 1.000 Euro von der Stiftung Trakehner Pferd.

Aus demselben stamm wie der Springsieger stammte auch der von Sebastian Horler präsentierte Publikumsliebling: Das war der Schimmel Kind of Magic (v. Zauberreigen-Perechlest-Stradivari-Vollkorn xx, Z.: Kurt und Michael Weippert, Pfedelbach), Halbbruder zum Siegerhengst 2018, Kattenau. Die weiteren gekörten Hengste stammten ab von Lossow, Blanc Pain, Bourani, Freiherr von Stein, High Motion, Ivanhoe, Millennium, Schwarzgold und Speedway.

Als bester Vorführer wurde Gabriel Locarno mit dem obligaten 300-Euro-Scheck des ZÜCHTERFORUMS ausgezeichnet. CS

Fotos: Bischoff
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