Zwei überragende Sieger
Der erste Sporttest für dressurorientierte Hengste des Jahres am Westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf sah größtenteils ein qualitativ ehr durchschnittliches Teilnehmerfeld. Das traf allerdings nicht auf die beiden Hengste zu, die in den zwei Altersklassen der Vier- und Fünfjährigen die Bestnoten erhielten, zeigten sich doch hier zwei Ausnahmepferde.
Bei den vierjährigen Hengsten ging der Sieg mit einer dressurbetonten Endnote von 9,12 an den von Stefanie Wolf perfekt vorgestellten Hannoveraner Secret-Sohn San to Alati (Muttervater: Belissimo M) aus der Zucht der Zuchtgemeinschaft Lena-Marie und Kerstin Klose. Mit einer 8,6 für den Trab, einer 9,2 für den Galopp und einer 8,8 für den Schritt ließ der Dunkelfuchs wenig Wünsche offen. Für seine beeindruckende Rittigkeit, die auch noch mit einem ausgezeichneten Interieur korrespondierte vergab Fremdreiterin Jana Freund in Übereinstimmung mit der Bewertungskommission berechtigterweise eine 9,5. Die gleiche Note gab es auch für den Gesamteindruck. Das zweitbeste Ergebnis bei den Vierjährigen lieferte der schwedische St. Schufro-Sohn Skyline to B ab. Der von Carl Hedin vorgestellte Rappe kam auf die Endnote 8,41. Rang drei belegte der Hannoveraner Rotspon-Nachkomme Royal Black Diamond unter Vanessa Siedentopf mit der Endnote 8,18.
Das beste Tagesergebnis aller Teilnehmer erzielte ein Fünfjähriger. Va´Pensiero, 2020 Bundeschampion der dreijährigen Hengste, beendete die Prüfung mit der beeindruckenden Endnote von 9,36. Der von Hannah Laser gerittene Vitalis-Sohn aus der Zucht des Zuchthofes Düvel wusste in allen Aspekten zu überzeugen. Mit einer 9,0 im Trab, einer 8,5 im Galopp und einer 9,5 im Schritt sowie einer 9,6 im Gesamteindruck machte der Hannoveraner mächtig Punkte. Fremdreiter Marco Bührig war von ihm so angetan, dass es am Ende eine 10,0 für die Rittigkeit gab. Mit dem Sir Heinrich-Sohn Shynedo unter Niklas Brokamp ging das zweibeste Ergebnis an einen Westfalen. Der bei Klaus und Sandra Pulte geborene Dunkelfuchs kam insgesamt auf eine 8,45. Mit 8,33 das drittbeste Ergebnis gab es für den von Johanna Klippert gerittenen Rheinländer Indianapolis (v. Indian Rock) aus der Zucht von Johannes Baumeister. Von den 28 angetretenen Kandidaten beendeten 21 die Prüfung. T.H.
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