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Sonntag, 25.09.2022 um 17:51

Irische Dominanz und ein Holsteiner Rekord-Sieg

Finaltag in Zangersheide
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Das war ein Finaltag voll großer Emotionen. 47 Teilnehmer, die in beiden Qualifikationen strafpunktfrei geblieben waren, hatten den Einzug ins das auf 1,30-Meter-Level gebaute Finale der WM der fünfjährigen Springpferde geschafft. Acht von ihnen entstammten deutschen Zuchten: Drei Holsteiner, drei OS-Pferde, ein Hannoveraner und ein Westfale. 18 Reiter blieben strafpunktfrei, und im Stechen gab es erneut neun strafpunktfreie Runden.

Der Champion kam aus Irland, ein Irish Sporthorse mit irischem Reiter: Bp Goodfellas (v. Stakkato Gold-OBOS Quality-Candle King) unter dem Sattel von Gerard O'Neill. Deutsche Genetik war es dennoch zu drei Vierteln des Pedigrees: Sowohl der international gefragte Vater Stakkato Gold (Gestüt Sprehe) als auch der in Irland eingesetzte Oldenburger Muttervater OBOS Quality (v. Quick Star-Domino-Flügel van la Roche-Absatz-Fernruf) sind Leistungshengste deutscher Provenienz. Der Reiter nachher vor der Presse: "Es war unsere erste Runde nach Strafpunkten und Zeit. Ich habe in den letzten Wochen ein bisschen das schnellere Reiten geübt und festgestellt, dass Goodfellas viel Instinkt und Einstellung hat. Das hat er heute gezeigt."

Die Silbermedaille ging an den Belgier Ristretto van de Heffinck (v. Aldo du Plessis-Cooper van de Heffinck-Diamant de Semilly-Concetto I-San Carlos-Godehard-Nachtflug xx, Oldbg. Stamm der Lingate) mit Olivier van der Vaart (BEL) im Sattel.

Die Plätze drei und vier gingen jeweils an Pferde mit der Blutkombination Aganix du Seigneur-Kannan. Bronze gab es für die braune KWPN-Stute Mindset ES (weitere Abstammung: Lancer II-Pilot-San Fernando-Vierzehnender xx, Vollblutfamilie 4, Stamm u. a. zu Plot Blue) mit Jarno van Erp (BEL) und die braune Z-Stute Ansingh de Lis Z (weitere Abstammung: Landsieger I-Nuriel-Gondelier, NL-merrielijn 22) mit Christian Ahlmann.

Auf Platz fünf landete das beste deutsche Pferd: Der Holsteiner Davis 17 (v. Diarado-Casall-Concerto II-Lord-Caletto II, Stamm 390, Z.: Timm Peters, Bargenstedt) unter dem Sattel von Thibaut Huyvaert (BEL).

Das Stechen erreichten auch die Deutschen Angelique Rüsen, Tobias Thoenes, Hannes Ahlmann und Alexander Uekermann. Thoenes holte eine Platzierung mit dem Westfalen Dacantos'Boy (v. Dacantos-Balous Bellini-Power-Schöning, Z.: Martin Dieckhoff-Holsen, Telgte), dessen Mutter Halbschwester zum NRW-Urgestein Arpeggio ist. Hannes Ahlmann und seinen phänomenal springenden gekörten KWPN-Fuchshengst Madness hatten nach dem zweiten Sprung unterschiedliche Vorstellungen über die Fortsetzung des Kurses und da trennten sich ihre Wege.

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Im Klassement der Sechsjährigen hatten sich zehn Exemplare aus deutscher Zucht für das 40-köpfige Finale auf dem Niveau von 1,35 bis 1,40 Metern qualifiziert, immerhin fünf Hannoveraner, je zwei Holsteiner und Oldenburger sowie ein Westfale.

14 Teilnehmer blieben im Umlauf strafpunktfrei, von denen sechs auch im Stechen eine strafpunktfreie Runde ablieferten.

Und die Reiter von der "grünen Insel" hatten an diesem Sonntag buchstäblich die richtigen Hosen an, denn auch bei den Sechsjährigen stand eine rein irische Kombination ganz von: Ethen Ahearne im Sattel von ABC Saving Grace (v. Kannan-Cruising-Diamond Lad-Arctic Que xx-Rasputin xx) legte mit 36,74 Sekunden eine schnelle Zeit vor, die nicht mehr unterboten wurde. Ethen Ahearne war, der die schwarzbraune Iren-Stute seit Februar 2022 reitet, war erstmalig Teilnehmer der WM in Zangersheide. "Eine unglaubliche Atmosphäre!" attestierte er der Veranstaltung. 

An zweiter Stelle (37,13) dann eine französische Kombination: Valentin Pacaud und Garance de Vains, über Diamant de Semilly, Ogano Sitte und Calvaro Z mit drei international erfolgreichen Top-Jumpern in direkter Folge im Pedigree (SF-Familie 42). Bronze (37,33) ging an den KWPN-Schimmelwallach Lacoste VDL (v. Zirocco Blue-C-Indoctro I-Silvano-Hanassi xx, NL-merrielijn 180) mit Alex David Gill (GBR).

Das beste deutsche Pferd war der Hannoveraner Schimmelwallach Schabernack (v. Cornet Obolensky-Quidam de Revel-Grannus-Löwen As-Velten xx-Astrachan) an siebter Stelle. Sein slowakischer Reiter Peter Kopecky witterte de berühmte "Morgenluft" und setzte mit dem schönen und außergewöhnlich qualitätvoll springenden Schimmel am Ende alles auf die vielzitierte "eine Karte". Ein Abwurf am letzten Hindernis verhinderte den Sieg; die Zeit von 33,52 Sekunden hätte locker gereicht.

Im Klassement der Sechsjährigen hatten sich zehn Exemplare aus deutscher Zucht für das 40-köpfige Finale auf dem Niveau von 1,35 bis 1,40 Metern qualifiziert, immerhin fünf Hannoveraner, je zwei Holsteiner und Oldenburger sowie ein Westfale.

14 Teilnehmer blieben im Umlauf strafpunktfrei, von denen sechs auch im Stechen eine strafpunktfreie Runde ablieferten.

Und die Reiter von der "grünen Insel" hatten an diesem Sonntag buchstäblich die richtigen Hosen an, denn auch bei den Sechsjährigen stand eine rein irische Kombination ganz von: Ethen Ahearne im Sattel von ABC Saving Grace (v. Kannan-Cruising-Diamond Lad-Arctic Que xx-Rasputin xx) legte mit 36,74 Sekunden eine schnelle Zeit vor, die nicht mehr unterboten wurde. Ethen Ahearne war, der die schwarzbraune Iren-Stute seit Februar 2022 reitet, war erstmalig Teilnehmer der WM in Zangersheide. "Eine unglaubliche Atmosphäre!" attestierte er der Veranstaltung. 

An zweiter Stelle (37,13) dann eine französische Kombination: Valentin Pacaud und Garance de Vains, über Diamant de Semilly, Ogano Sitte und Calvaro Z mit drei international erfolgreichen Top-Jumpern in direkter Folge im Pedigree (SF-Familie 42). Bronze (37,33) ging an den KWPN-Schimmelwallach Lacoste VDL (v. Zirocco Blue-C-Indoctro I-Silvano-Hanassi xx, NL-merrielijn 180) mit Alex David Gill (GBR).

Das beste deutsche Pferd war der Hannoveraner Schimmelwallach Schabernack (v. Cornet Obolensky-Quidam de Revel-Grannus-Löwen As-Velten xx-Astrachan) an siebter Stelle. Sein slowakischer Reiter Peter Kopecky witterte de berühmte "Morgenluft" und setzte mit dem schönen und außergewöhnlich qualitätvoll springenden Schimmel am Ende alles auf die vielzitierte "eine Karte". Ein Abwurf am letzten Hindernis verhinderte den Sieg; die Zeit von 33,52 Sekunden hätte locker gereicht.

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