Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Sonntag, 13.11.2022 um 17:21

Franziskus und United Touch S gewinnen Weltcup-Prüfungen

Starker Auftritt der Hengste bei den Stuttgart German Masters
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Nach zwei Jahren Corona-Pause endlich wieder Stuttgart German Masters! Fester Bestandteil des großen Stuttgarter Hallenturniers sind auch die Weltcup-Prüfungen in Fahren, Dressur und Springen. Und sowohl gestern in der Dressur, als auch heute im Springen hatten Hengste die Nase vorn.Die letzte Prüfung des Turniers war der Longines Jumping World Cup, der Große Preis von Stuttgart. Zwölf Paare hatten es in das entscheidende Stechen geschafft, doch einer flog allen anderen davon. Richard Vogel mit dem Untouched-Lux Z-Sohn United Touch S (siehe Hengstporträt ZF10/22). Der 2012 geborene Westfale stammt aus der Zucht von Julius-Peter Sinnack, in dessen Besitz er unverändert steht. Unter Vogel trumpfte er dieses Jahr beispielsweise schon im Großen Preis von Warendorf mit einem Sieg auf. Apropos Warendorf: Hier war er der prägende Vererber im Championat der fünfjährigen Springpferde. Fünf seiner acht startenden Nachkommen schafften den Sprung ins Finale. Heute pilotierte Vogel den Westfalen zunächst souverän durch den Umlauf. Das Stechen wurde dann zu einer Vorstellung, bei der dem Publikum schier die Luft wegblieb. Der Hengst flog regelrecht durch den Parcours, engste Wendungen, sofortige Beschleunigungen und kraftvolles Abdrücken an jedem Sprung - kein Problem. Die 35,35 Sekunden waren für niemanden mehr zu schlagen! Das Paar nahm der Konkurrenz rund 1,5 Sekunden ab! Für Vogel war es übrigens der erste Weltcup-Start und der erste Weltcup-Sieg.Nicht minder spannend war gestern der FEI Dressage World Cup. Vor ausverkauftem Haus, setzten sich gleich zwei Hengste in dieser atemberaubenden Kulisse an die Spitze. Es siegte der Hannoveraner-Hengst Fraziskus FRH v. Fidertanz-Alabaster (Z.: Elisabeth Albers, B.: Wilhelm Holkenbrink) unter Reitmeisterin Ingrid Klimke. Die Stimmung tat Franziskus ungemein gut, das Stuttgarter Publikum trug den Hengst regelrecht zu 83,440% - der Sieg! Geschlagen geben mussten sich Isabell Werth und der DSP-Hengst DSP Quantaz v. Quaterback-Hohenstein (Z.: Dr. Kathrin Damm, B.: Victoria Max-Theurer). Für die Beiden gab es 82,020%.Keinen Weltcup-Sieg aber einen Sieg im German Dressage Master gab es für Matthias Alexander Rath und der Hannoveraner-Hengst Destacado FRH v. Desperados-Londonderry (Z.: Heinrich Gießelmann, B.: Dr.Friederike Lohse). Mit deutlichen Abstand setzten sich die Beiden an die Spitze des Feldes. In der Siegerehrung wurde die neunjährige Nachwuchshoffnung nicht nur mit dem Titel „German Dressage Master“ ausgezeichnet, sondern erhielt ebenso den Otto-Lörke-Preis. Eine Auszeichnung für hoffnungsvolle Dressurpferde bis zehn Jahre und ihre Reiter, Ausbilder sowie Besitzer. 

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
gleich gehts weiter...