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Samstag, 19.11.2022 um 13:20

Vorwürfe gegen Manfred von Allwörden

Pferdehaltung steht wegen tierschutzrelevanter Zustände in der Kritik
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Bildzeitung macht heute Morgen in ihrem Hamburger Regionalteil mit einem Bericht zur Pferdehaltung von Manfred von Allwörden auf. Seit geraumer Zeit bereits, werden offensichtlich immer wieder Vorwürfe hinsichtlich der Haltungsbedingungen zumindest in Teilen des Pferdebestandes von Manfred von Allwörden vorgetragen. In Sozialen Netzwerken kursieren Fotos, die unhaltbare Zustände zeigen und sogar eine Online Petition existiert, die die sofortige Schließung des Zuchtbetriebes fordert und bereits weit über 5000 Unterzeichner aufweist. Bei aller Vorsicht, die in einem solchen Fall gerade gegenüber Informationen aus sozialen Netzwerken oder der Boulevardpresse immer geboten erscheint, zeigen Recherchen unserer eigenen Redaktion, die wir in den letzten Tagen durchgeführt haben, das sich hier ein massives Problem abzeichnet. Während eine Mitarbeiterin des von uns kontaktierten, zuständigen Veterinäramt Mölln die Situation mit dem Satz „Die Pferdehaltung von Herrn von Allwörden polarisiert.“ charakterisierte, berichtet die Bildzeitung nun von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Besonders kritisch erscheinen in diesem Zusammenhang vor allem die zahlreichen Nebenstellen des Betriebes der unter dem Namen Grönwohldhof firmiert – ein Name der einst als Synonym für das Mekka der Deutschen Pferdezucht galt und dessen reine Namensnennung oft wohlige Schauer verursachte. Bei unseren eigenen Recherchen vor Ort, wurden wir sofort von Passanten und Spaziergängern auf die Zustände vor Ort angesprochen und es wurde berichtet die Missstände seien seit Jahren bekannt, auch den Behörden. Alleine geschehen sei bisher wenig bis gar nichts. Erreicht haben wir heute Herrn Dr. Thomas Nissen, Tierwohlbeauftragter des Holsteiner Verbandes, jener Zuchtvereinigung die mit abstand die meisten Pferde aus dem Bestand von Allwörden erfasst, registriert und zuchtrechtlich betreut. Im Gespräch zeigte sich Dr. Nissen durchaus betroffen und berichtete der Holsteiner Verband sei bereits tätig indem er Herrn von Allwörden aktuell beraten würde und die Pferde seines Bestandes kontrolliere. Vor Ort erfolge diese Tätigkeit durch Herrn Norbert Boley, ehemaliger Geschäftsführer der Holsteiner Hengsthaltung GmbH, wie Dr. Nissen berichtet. Handhabe für direkte und wirksame Sanktionen habe der Holsteiner Verband jedoch nicht, hierfür fehlten aus tierzuchtrechtlicher Sicht die Instrumente, betont der langjährige, ehemalige Geschäftsführer und Zuchtleiter des Holsteiner Verbandes. Wir werden auch in den kommenden Tagen weiter zu den Hintergründen recherchieren und unsere Berichterstattung fortlaufend aktualisieren.

Den Originalartikel der Bildzeitung finden Sie HIER.

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