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Montag, 23.01.2023 um 11:53

Onlineauktions-System gestört

Gleich drei Auktionen betroffen - Update!
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Es hätte das erste große Auktionswochenende des Jahres 2023 werden sollen. Denn in München stand am vergangenen Samstag der Hengstmarkt der DSP-Körung an, bei den Hannoveranern in Verden sollte die erste Reitpferdeauktion des Jahres stattfinden und am Sonntag wollten die Westfalen in Münster-Handorf ihr Auktionsgeschehen starten. Während in München vor Ort, per Telefon und online geboten werden konnte, waren Verden und Münster-Handorf als reine Online-Auktionen angelegt. Alle drei Standorte arbeiteten mit Horse24 mit dem gleichen Online-Anbieter.Allein es kam alles anders. Nachdem das Online-System bei der Auktion in Verden gestört war, wirkte sich dieser Fehler auch auf das Geschehen in München aus. Hier konnte zumindest noch vor Ort und per Telefon geboten werden, während Verden und auch Münster am folgenden Tag ihre Versteigerungen komplett abbrechen mussten. Die konkreten Hintergründe für die Ausfälle waren auch zum Wochenbeginn noch nicht geklärt.  Die Hannoveraner wollen nun ihre Auktion am 28. Januar nachholen und setzen dabei allerdings nicht auf die Online-Schiene, sondern wollen ihre Versteigerung live vor Ort durchführen. Auch die Westfalen, die bereits am 27. den zweiten Anlauf ihrer Winterauktion starten, sind ebenfalls vorsichtig, wie Vermarktungsleiter und Auktionator Thomas Münch mitteilt: „Wir werden die Auktion live vor Ort durchführen, wobei natürlich auch per Telefon geboten werden kann. Wir verzichten diesmal auf die Online-Variante. Dafür gibt es als Entschädigung für die Aussteller Freibier, ein kostenloses Catering und Live-Musik. Auch werden wir als Verband die Mehrkosten für die um fünf Tage verlängerte Aufstallung der Auktionskandidaten im Westfälischen Pferdezentrum übernehmen. Ich finde, das sind wir unseren Züchtern schuldig. Wir werden aber in absehbarer Zeit mit Sicherheit auch wieder zur Online-Versteigerung zurückkehren. Das System hat gerade in der Zeit der Corona-Pandemie für unsere Züchter ganz viel Segen gebracht und uns mit seiner hohen Reichweite viele Neukunden beschert. Im vergangenen Jahr etwa haben wir so Pferde und Ponys unserer Züchter in 50 Länder versteigern können.“

 

Thomas HartwigHinweis der Redaktion: Wir haben diesen Beitrag nach einer PM des Hannoveraner Verbandes am 24.01. 2023 um 12.44 Uhr aktualisiert.

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