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Dienstag, 25.04.2023 um 16:38

Hannoveraner Delegiertenversammlung in Verden

Negative Bilanz bei Deutschlands größtem Sportpferdeverband
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Am gestrigen Montag trafen sich die Delegierten des Hannoveraner Verbandes in Verden zu ihrer jährlichen Versammlung. Dabei wurden etliche Entscheidungen verabschiedet, die durchaus den Markenkern des Hannoveraner Verbandes berühren. Zur neu propagierten liberaleren Verbandsausrichtung soll zukünftig auch die Öffnung der Hauptkörung für Hengste anderer Populationen als der Hannoveraner und Rheinländer Zuchtbücher, gehören.

Als das prägende Thema der Delegiertenversammlung darf allerdings mit Sicherheit die wirtschaftliche Situation des Verbandes, explizit das Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2022 bezeichnet werden. Mit einem Fehlbetrag, knapp an der Millionengrenze, der neben einigen kostenintensiven Investitionen maßgeblich auf einen Rückgang der Erlöse der Auktionen zurückgeführt wurde, gab es für den Verband wenig Erbauliches zur wirtschaftlichen Situation zu vernehmen. So erklärte Hannovers Geschäftsführer, Wilken Treu besonders die Vermarktung im vergangenen Herbst habe mit Rückgängen von einer Million Euro beim Hengstmarkt, einer Million Euro bei der Eliteauktion und in Summe einer halben Million bei den Fohlenauktionen zum Vorjahr zu Buche geschlagen.

Somit musste am Ende eine Unterdeckung in Höhe von 1.004201,74 Euro ausgewiesen werden.

Auch wenn sich Präsidium, Geschäftsführung und der Aufsichtsrat kritischen Fragen aus dem Kreis der Delegierten stellen mussten, stellte sich die Versammlung dennoch beinahe demonstrativ in dieser schwierigen Situation hinter die Verbandsführung. Abzulesen sicherlich auch an den Voten im Rahmen der Abstimmung zur Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung, die mit Werten zwischen 84% bis nahe an 90 % für diese Situation bemerkenswert waren.

In der Mai-Ausgabe des ZÜCHTERFORUM lesen Sie einen ausführlicheren Bericht von der Hannoveraner Delegiertenversammlung.

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