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Samstag, 05.08.2023 um 18:45

Ermelo: Quinn G und Opoque in Front

Bei den fünfjährigen Dressurpferden gab es eine Weltmeisterin zu feiern und auch bei den Vierjährigen stand das Finale an
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Mit Spannung wurde in Ermelo heute das Finale der fünfjährigen Dressurpferde erwartet. Und hier setzte sich mit einem wahren Paukenschlag eine Stute aus dänischer Zucht an die Spitze und sicherte sich so den Weltmeistertitel! Quinn G. v. Quaterhit-Fassbinder (Z.: Stutteri G - Helene Geervliet, B.: Helgstrand Dressage A/S) trabte unter Bettina Jaeger (DEN) zu 94,800%! Gleich in der ersten Trabtour kam man ins Staunen, bei den super elastischen und immer gleichmäßigen und ausdrucksvollen Trabtritten. Und auch als die Stute leicht die Umrandung des Vierecks berührte, ließ sie sich nicht aus der Ruhe bringen und trabte weiter wie ein Metronom – 9,7 für den Trab. Der Schritt war gut im Takt und fleißig, 8,5, der Galopp toll im bergauf und besonders die Rückführung aus der Verstärkung war sehenswert – 9,5 für den Galopp. Für die Durchlässigkeit gab es trotz des Wacklers im einfachen Wechsel eine 9,7 und die Perspektive wurde mit der Idealnote 10,0 bewertet! Macht ein Total von 94,800% für die neue Weltmeisterin. Auf Rang zwei pilotierte Simone Pearce (AUS) das beste Pferd aus deutscher Zucht: No Limit, ein westfälischer Wallach von Geniaal-Florestan I (Z.: Marcel Roerdink, B.: Monika und Thomas Ritzinger). Für den ausdrucksstarken und elastischen Trab gab es die 9,5, der Schritt war klar geregelt und im Takt (8,8), der Galopp energisch und im bergauf abgelegt (9,0). Einige kleine Fehlerchen schlichen sich in die Vorstellung ein, wie eine Unstimmigkeit beim einfachen Wechsel und auch beim Außengalopp auf dem Zirkel musste die Reiterin doch noch recht strak unterstützend eingreifen – 7,8 für die Durchlässigkeit. Dennoch attestierten die Richter dem Wallach eine tolle Perspektive – 9,2, macht insgesamt 88,600%. Auf Rang drei landete das beste deutsche Paar: Thomas Schulze und Beck’s v. Benicio-Desperados (Hann, Z.+B.: Christian Thelker) mit 88,200%.

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Im Finale der vierjährigen Dressurpferde gab es einen klaren Start-Ziel-Sieg. Der KWPN-Hengst Opoque v. All at Once-Davino V.O.D. (Z.: Stal 104, B.: Andreas Helgstrand) unter Mette Sejbjerg Jensen (DEN) hatte beriets die Qualifikation gewonnen und ließ sich auch im Finale den Sieg nicht nehmen. Der Prämienhengst erhielt heute keine Note schlechter als 8,2. Für den Galopp, der gut im bergauf angelegt war und mit aktiv unterspringendem Hinterbein vorgetragen wurde, gab es die 8,8, die Perspektive wurde mit 8,7 bewertet. Für die Durchlässigkeit, wo besonders die Übergänge und die Balance gelobt wurden gab es eine 8,6, der mit viel Schulterfreiheit vorgetragene Trab wurde mit 8,5 benotet, auch wenn man sich in den Trabverstärkungen das Maul ruhiger und die Selbsthaltung besser gewünscht hätte. Der Schritt, der klar im Takt war, wurde mit 8,2 bewertet. Zum Ende hin hatte der Hengst hier etwas die Balance verloren. Macht ein Total von 85,600%. Rang zwei ging an das beste Pferd aus deutscher Zucht: Die Westfalen-Stute Josi v. Jovian-Samarant (Z.: Frieder Heilemann, B.: Dressage Horses Vitale Prijs & GC Dressage Horses) unter Chiara Prijs Vitale (ITA). Die Stute trabe insgesamt zu 85,000%. Besonders imponierend war die Trabtour: sehr energisch, mit viel Ausdruck und höchster Bewegungsfreiheit, lediglich etwas geschlossener hätte man sich die Trabtour vielleicht noch gewünscht, 8,8. Der Galopp wurde mit einem aktiv durchspringenden Hinterbein präsentiert (8,5), der Schritt war im Takt bei gutem Fleiß (8,2). Die Anlehnung war während der gesamten Prüfung stabil, auch wenn man sich die Nase noch ein wenig weiter vorn gewünscht hätte (Durchlässigkeit 8,5). Josi zeigte bereits ein gutes Maß an Versammlungsbereitschaft, sodass ihre Perspektive mit 8,5 bewertet wurde. Auf Rang drei folgte das nächste Pferd aus westfälischer Zucht: Elastic v. Escolar-Dimaggio (Z.: Daniela Werheit-Wagemeyen, B.: Helgstrand Dressage) unter Maxi Kira von Platen. Der in Dänemark prämierte Hengst (und in Westfalen ebenfalls gekört) trumpfte letztes Jahr als Westfalenchampion und Vize-Bundeschampion auf, heute gab es für ihn 84,400%.

Im kleinen Finale der sechsjährigen Dressurpferde sicherte sich der KWPN-Wallach My Toto v. Glock’s Toto jr.-Voice (Z.: Both, B.: Aat Both, Lida Both-Van Loef, Miga Horses B.V.) unter Hans Peter Minderhound (NED) überlegen den Sieg. Das Paar nahm der Konkurrenz mehr als 4% ab! Für den Trab gab es die 9,4, die Perspektive wurde mit 9,0 bewertet, Galopp 8,9, Durchlässigkeit 8,8, lediglich im Schritt gab es Abstriche, 8,7. Macht ein Total von 87,600%. Auf Rang zwei löste ein deutsches Paar ihr Finalticket: Lena Waldmann und Chere Celine OLD (OLD, Z.: Gestüt Meyenburg, G.U.G. Löwe, B.: Gisa Löwe). Sie landeten mit 83,200% vor Andres Uve Sjøbeck Hoeck und Hesselhoej Double Up v. Hesselhoej Donkey Boy-Sir Lancelot M (DWB, Z.: Hans Jørgen Hoeck, B.: Hesselhoej.Dk Aps) mit 82,200%.

Gleich zwei Pferde aus deutscher Zucht nutzten im kleinen Finale der Siebenjährigen ihre Chance auf ein Finalticket. Allen voran DSP Big Bang v. Bon Coeur-Quadroneur (DSP, Z.: Dr. Frank Klakow, B.: Jens Thorsen) unter Kristine Möller (NED). Für den DSP-Wallach gab es 76,548%. Auf Rang zwei landeten Santiago Damil und L' Amore Per Sempre OLD v. Livaldon-Alabaster (OLD, Z.: Martin Otten, B.: Damil Dressage GbR.) mit 76,034%
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