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Sonntag, 06.08.2023 um 18:23

Ermelo: Danciero und My Toto sichern sich die Titel

Am Finaltag standen die Prüfungen der sechs- und siebenjährigen Dressurpferde auf dem Programm.
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Im Finale der siebenjährigen Dressurpferde trumpften heute die Pferde aus deutscher Zucht auf. Unter den ersten fünf Platzierten waren drei Hannoveraner und ein Oldenburger, lediglich eine KWPN-Stute hatte sich zwischen die deutschen Pferde geschoben. Der Sieg ging, wie schon in der Qualifikation an den Hannoveraner-Wallach Danciero v. Dancier-Floriscount (Z.: ZG Broers u. Weber) unter Anna Kasprzak. Danciero hatte seine Körung in Münster-Handorf 2018 als Sieger verlassen und wurde unter Eva Möller dreimal Hannoveraner Champion. Außerdem war er Fünfjährig Vize-Bundeschampion und Weltmeister. Heute tanzte Danciero mit 86,829% an die Spitze und das trotz einer leichten Störung in der ersten Trabverstärkung und einem kurzen Erschrecken in der Ecke nach den Dreier-Wechseln. Für den elastischen und schwungvollen Trab gab es eine 9,6, der Schritt war taktsicher und ließ sich gut versammeln (9,8), der Galopp war gut im bergauf angelegt und ließ sich sowohl verstärken als auch versammeln (9,0). Danciero zeigte sich immer in schöner Anlehnung und absolvierte seine Aufgaben in großer Harmonie unter seiner Reiterin – für die Durchlässigkeit und die Perspektive zückten die Richter daher die Idealnote 10,0. Auf Rang zwei geschlagen geben musste sich der letztjährige Weltmeister Global Player OLD v. Grand Galaxy Win T-Blue Hors Don Schufro (OLD; Z.: Henrik Hansen, B.: Hengsthaltung Helgstrand/Schockemöhle) der nun von Leonie Richter in Szene gesetzt wird. Highlight der Vorstellung waren der imposante Trab (9,7) und der äußerst taktsichere und wunderbar schreitende Schritt (9,6). Insgesamt gab es für die Beiden ein Total von 83,129%. Auf Rang drei reihte sich die KWPN-Stute Lightning Star v. Ferguson-De Niro (Z.: T. Wilares, B.: R&R Sporthorses BV, Stal Brouwer) unter Kirsten Brouwer (NED) mit 81,779% ein, vor Nicole Wego-Engelmeyer und Diation v. Dimaggio (Hann, Z.: Silke Groeneveld, B.: Maria Theresa Pohl) und Isabell Werth auf Valdiviani v. Veneno (Hann, Z.: Roger Ballmann, B.: Madeleine Winter Schulze).

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Das der neue Weltmeister der sechsjährigen Dressurpferde wetterfest ist, hat er heute mehr als bewiesen. Bei strömenden Regen waren Hans Peter Minderhound (NED) und My Toto v. Glock’s Toto Jr.-Voice (Z.: Aat Both, B.: Aat Both, Lida Both-Van Loef von der Miga Horses B.V.) als erstes Paar ins Finale gestartet. In der Qualifikation kamen die Beiden nicht über Rang 17 hinaus, dann steigerten sie sich zum Sieg im kleinen Finale und heute konnten sie noch eine Schippe drauf packen. Absolutes Highlight der Vorstellung des KWPN-Wallachs: Die Galopptour. Super bergauf gesprungen, mit aktivem Hinterbein – 9,5. Der Trab war elastisch, mit gut abfußenden Hinterbein und guter Kadenz, die Trabverstärkungen waren allerdings etwas eilig, 8,8 für den Trab. Für den fleißigen Schritt gab es eine 8,5, für die Durchlässigkeit gab es die 8,5 und die Perspektive wurde mit 9,0 bewertet – macht ein Total von 88,600%. Vize-Weltmeister wurde, wie schon im letzten Jahr, Vitalos FRH, ein Hannoveraner-Hengst von Vitalis-De Niro (Z.: Josef Bramlage, B.: Hengsthaltung Helgstrand/Schockemöhle) unter Leonie Richter. Neuner-Noten gab es für den ausdrucksstarken Trab (9,2) und die sehr gute Perspektive (9,0). Im Gesamtergebnis kamen die beiden auf 88,400%. Rang drei ging nach Oldenburg an Zuperman OLD v. Galleria’s Vincent Maranello-Destano (Z.: Stefan Tietje) unter Besitzerin Beatrice Hoffrogge mit 87,200%.

Das waren die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in diesem Jahr. Betrachten wir die neuen Weltmeister und Vize-Weltmeister der fünf- bis siebenjährigen Dressurpferde ging ein Titel ins Zuchtgebiet Hannover, ebenso ein Vize-Titel, außerdem gab es einmal für Westfalen und einmal für Oldenburg Silber.

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