Warendorf: Finalqualifikationen der Dreijährigen
Bei deutlich zunehmender Dunkelheit ging am späten Freitag Abend die Qualifikation der dreijährigen Hengste über die Bühne und endete mit einer hannoverschen Doppelspitze. Sieger (9,1) wurde Jakob Schenk mit dem braunen Global Hope (v. Global Player-Fidertanz-Sandro Hit-Monte Carlo I-Rosenduft-Schwangau, Z.: ZG Werth, Moers) vom Klosterhof Medingen, gefolgt von dem bedeutend aufgemachten So Special (v. Secret-Bon Coeur-Donnerhall-Rubinstein I) mit Jessica Lynn Thomas (9,0). Rand drei (8,8) ging an den schwarzen DSP-Zweibrücker Elocin (v. Escamillo-Fürstenball-Fidertanz-Dream of Glory) vom Gestüt Brkhof mit Anna Casper im Sattel. Rang vier (8,6) ging an den Oldenburger Landeschampion Bon Bolero/Eike Bewerungen. Die Final-Plätze fünf (8,5) und sechs (8,4) gingen an den Hannoveraner Dunkelfuchs For Royalty/Maxi Kira von Platen und den Oldenburger Rappen Lord Extra/Julian Fetzer, beide aus dem Helgstrand-Aufgebot. Bereits am Mittag waren die dreijährigen Stuten und Wallache in ihrer Qualifikation an den Start gegangen. Ein eher übersichtliches Starterfeld von 16 Teilnehmern präsentierte sich der Jury, bestehend aus Catrin Wingender, Peter Olsson und Gerd-Wolfgang Sickinger. Die Richter wussten das Feld in jeder Hinsicht passend und nachvollziehbar zu sortieren, und im Nachhinein gab es sogar eine gewisse Spreizung im Spektrum der sechs Besten, nämlich von 8,0 bis 8,9. Dabei spielte die Hannoveraner Dunkelfuchsstute Barbor BS (v. Bonds-Livaldon-Desperados I-Wolkentanz II-Wenzel I-Shogun xx-Dominik-Ceylon, Hann. Stamm 213/Idria, Z.: Bernhard Sieverding, Twistringen) mit Sina Aringer im Sattel in einer eigenen Liga: In allen drei Grundgangarten gab es die 9,0 und für die Ausbildung gar die 9,5. Die Gebäudenote 8,0 hat das Bild nur unwesentlich getrübt und für den Sieg reichte es allemal. Manch einer hätte sich bereits heute die neun vor dem Komma vorstellen können, die am Sonntag sicherlich zu erwarten ist.
Die aktuelle Oldenburger Siegerstute Royal Hope G OLD (v. Total Hope-Danciano-Rohdiamant-Donnerhall-Figaro-Clear Run xx, Vollblutfamilie 8, Z. u. B.: Dirk Gloystein, Rastede) und Tanja Fischer belegten Rang zwei (8,7). Der Schritt wurde auch hier mit 9,0 bewertet und es gab eine 9,5 für die Erfüllung der Skala der Ausbildung. Die Plätze drei (8,6), vier (8,4) und fünf (8,1) gingen jeweils an Nachkommen des Hengstes Secret, der mit vier Nachkommen genau 25 Prozent des Starterfeldes stellte. Dritter wurde der schwarze Hannoveraner Wallach Sparky (M. v. Dr. Watson) mit Jessica Lynn Thomas, gefolgt von der schwarzen Hannoveraner Stute Seraphina (M. v. Desperados I) mit Carolin Förster und dem westfälischen Fuchs Sausebraus K (M. v. Dormello) mit Kira Laura Soddemann. Komplettiert wurde der Kreis der sechs Finalisten durch die Trakehner Schimmelstute Replica (v. Ivanhoe-Summertime-Tuareg-Seeadler, Fam. O314 Renette, Z.: Monica Lindstedt, Stockholm/SWE) mit dem jungen Dänen Anders Sjoebeck Hoeck im Sattel.
Im Finale am Sonntag gehen damit drei Hannoveraner, und je ein Vertreter aus Westfalen, Oldenburg bzw. vom Trakehner Verband. CS