Final-Tag in Zangersheide!
Das war ein Finaltag voll großer Emotionen. Die Sonne schien und Tausende machten sich auf zur WM in Zangersheide. 39 Teilnehmer, die in beiden Qualifikationen strafpunktfrei geblieben waren, hatten den Einzug ins das auf 1,30-Meter-Level gebaute Finale der WM der fünfjährigen Springpferde geschafft. Nur fünf (Vorjahr: 8) von ihnen entstammten deutschen Zuchten: Drei OS-Pferde, ein Hannoveraner und ein Holsteiner, alle in nicht-deutschem Beritt.
Elf Reiter aus Irland (6), Belgien (3), Portugal und Zypern blieben strafpunktfrei, und im Stechen gab es erneut sieben strafpunktfreie Runden. Am Ende waren es "Irische Festspiele", und das im doppelten Sinne, denn es standen drei irische Reiter vorn, ausnahmslos mit Pferden aus irischer Zucht, die bei genauer Betrachtung der Genetik allerdings gar nicht so irisch sind, wie es nach außen hin scheint. Der Sieger Michael Pender ritt den braunen Wallach HHS Ocala (v. Urano de Cartigny-Wandor van de Mispelaere-Cento-Chin Chin-Major de la Cour, BWP-Stamm 100). "Ein unglaubliches Gefühl, hier heute zu gewinnen!", fasste er seine Emotionen kurz nach dem Sieg zusammen und dankte seinem Team in der Heimat, das diesen Erfolg maßgeblich begleitet hatte. Er hatte den Wallach erst kurze Zeit unter dem Sattel und nur wenig gemeinsame Turniererfahrung sammeln können. Sein Landsmann Jason Foley rückte ihm mit dem Comme il faut-Sohn SVS Symphony bedrohlich "auf die Pelle", hatte dann aber einen Abwurf am letzten Hindernis, der den Sieg verhinderte.
Zweite wurde die Amazone Niamh McEvoy mit dem sehr holsteinisch gezogenen schwarzbraunen Hengst Boleybawn Alvaro (v. Dominator Z-Crown Z-Calvin-Ksarset xx-Ramiro-Ganeff, Holsteiner Stamm 8145), der mütterlicherseits direkt auf die Zangersheider Stammstute Heureka 2/Hermann Schridde zurückgeht.
Den irischen Total-Triumph komplettierte Gerard O'Neill mit dem braunen Wallach Ballyshan B F Super Hero (v. Celtic Hero B Z-Lux Z-Diamond Lad-Deerpark Leader).
Zwei der in Deutschland gezogenen Pferde hatten den Sprung ins Stechen geschafft, zufällig auch beide unter irischen Reitern, und belegten mit je zwei Abwürfen die Plätze zehn und elf. Einmal der braune Holsteiner Wallach BP Millionaire (v. Million Dollar-Centurion-Calido I-Acobat II-Mytens xx-Fasolt-Marlon xx-Ramzes AA, Stamm 104a, Z. Volker Kloes), in direkter Linie zurückgehend auf die berühmte Retina/Fritz Thiedemann und geritten von Ema O'Dwyer, zum anderen der OS-Rappe Castlefield Dancer (v. Presley Boy-Cento-Sandro-Domino-Gepard-Chabeli xx-Logenschließer, Holst. Stamm 632, Z.: Gestüt Lewitz), mit Jason Foley.
Drei deutsche Reiter waren am Start: Kai Terhoeven-Urselmans, Philipp Hartmann und Angelique Rüsen, jeweils im Sattel von Z-Pferden. Bester deutscher Reiter war Philipp Hartmann mit dem gekörten braunen Z-Hengst Aberdeen Z (v. Aganix du Seigneur-Canturo-Acord II-Cor de la Bryère-Chrom-Albrant, Holst. Stamm 3556, Station Beerbaum, Riesenbeck), der im Umlauf zwei Zeitfehler hatte und Rang 14 belegte. Sein Vater Aganix du Seigneur war mit drei Nachkommen der am stärksten präsente Hengst.
Im Klassement der Sechsjährigen hatten sich 14 Exemplare (Vorjahr 10) aus deutscher Zucht für das 40-köpfige Finale auf dem Niveau von 1,35 bis 1,40 Metern qualifiziert, darunter fünf OS-Pferde, je drei Holsteiner und Westfalen, zwei Oldenburger und ein Hannoveraner. Elf deutsche Reiter waren am Start, teils im Sattel ausländischer Pferde.
Zehn Teilnehmer blieben im Umlauf strafpunktfrei, von denen vier auch im Stechen eine strafpunktfreie Runde ablieferten. Von den 14 Pferden deutscher Herkunft waren nur drei fehlerfrei geblieben, aber am Ende wurde die deutsche Nationalhymne gespielt: Katrin Eckermann und der dunkelbraune Westfalenwallach Cascajall (v. Casallco-Comme il faut-Polydor-Paradox I-Aarstein-Ehrenschild, Z.: Alfons Bamannn, Rees), am Donnerstag auch Sieger der ersten Qualifikation, zeigten der Konkurrenz die Hufe und dem begeisterten Publikum eine blitzsaubere Nullrunde.
Silber holte die Irin Leah Stack mit der Iren-Stute Laurina (v. Stakkato Gold-Cruising-Diamond Lad). Bronze ging an den Niederländer Jelmer Hoekstra mit dem Z-Wallach Maddox vh Haringvliet Z (v. Monte Bellini-Ogano Sitte-Argentinus-Achill/Libero I H-Concorde-Lucky Boy xx, NL-Merrielijn 168).
Platz vier ging an den Celleraner Alexander Uekermann und den KWPN-Schimmelhengst IB Easy (v. Emerald van't Ruytershof-Dallas VDL-Zavall VDL-Namelus R-Furore-Voltaire-Ronald-Pericles xx). Sie hatten die Konkurrenz eröffnet und sogleich eine strafpunktfreie Runde auf's Zangersheider Sandparkett gelegt, die sie im Stechen souverän wiederholten.
Auf Rang sieben rangierte der gekörte OS-Hengst Chaloubino PS (v. Chacoon Blue-Centadel-Baloubet du Rouet-Continue-Pilot-Direx-Aar) mit Patrick Stühlmeyer, der im Stechen einen Abwurf hatte.
Die Plätze neun und zehn gingen an zwei gekörte Hengste mit Holsteiner Reitern: Hannes Ahlmann steuerte den spektakulär springenden gekörten KWPN-Fuchshengst Madness (v. Kannan-Emerald van't Ruytershof-Caretino-Corofino I-Caletto I, Holst. Stamm 5118) sicher ins Stechen, wo er am Schattenwurf des vorletzten Hindernisses eine Irritation zeigte und verweigerte.
Philipp Battermann-Voß und der gekörte Holsteiner Hengst Lyotard (v. Livello-Casall-Lord-Ramiro-Ladykiller xx, Stamm 2472, Z.: Dr. Antonio Conde) hielten Holsteins Ehre hoch. Die Urgroßmutter des bildschönen Dunkelbraunen brachte den Spitzenvereber Contender. Ein Abwurf und eine daraus folgende Abwendung brachten letztlich acht Fehlerpunkte.
Der Schockemöhle-Hengst Diaron stellte drei Finalisten und war damit am stärksten präsent, Cornet Obolensky und sein Sohn Comme il faut je zwei. Comme il faut war zudem zweimal als Muttervater vertreten, Chacco-Blue dreimal.
Im Klassement der Sechsjährigen hatten sich 14 Exemplare (Vorjahr 10) aus deutscher Zucht für das 40-köpfige Finale auf dem Niveau von 1,35 bis 1,40 Metern qualifiziert, darunter fünf OS-Pferde, je drei Holsteiner und Westfalen, zwei Oldenburger und ein Hannoveraner. Elf deutsche Reiter waren am Start, teils im Sattel ausländischer Pferde.
Zehn Teilnehmer blieben im Umlauf strafpunktfrei, von denen vier auch im Stechen eine strafpunktfreie Runde ablieferten. Von den 14 Pferden deutscher Herkunft waren nur drei fehlerfrei geblieben, aber am Ende wurde die deutsche Nationalhymne gespielt: Katrin Eckermann und der dunkelbraune Westfalenwallach Cascajall (v. Casallco-Comme il faut-Polydor-Paradox I-Aarstein-Ehrenschild, Z.: Alfons Bamannn, Rees), am Donnerstag auch Sieger der ersten Qualifikation, zeigten der Konkurrenz die Hufe und dem begeisterten Publikum eine blitzsaubere Nullrunde.
Silber holte die Irin Leah Stack mit der Iren-Stute Laurina (v. Stakkato Gold-Cruising-Diamond Lad). Bronze ging an den Niederländer Jelmer Hoekstra mit dem Z-Wallach Maddox vh Haringvliet Z (v. Monte Bellini-Ogano Sitte-Argentinus-Achill/Libero I H-Concorde-Lucky Boy xx, NL-Merrielijn 168).
Platz vier ging an den Celleraner Alexander Uekermann und den KWPN-Schimmelhengst IB Easy (v. Emerald van't Ruytershof-Dallas VDL-Zavall VDL-Namelus R-Furore-Voltaire-Ronald-Pericles xx). Sie hatten die Konkurrenz eröffnet und sogleich eine strafpunktfreie Runde auf's Zangersheider Sandparkett gelegt, die sie im Stechen souverän wiederholten.
Auf Rang sieben rangierte der gekörte OS-Hengst Chaloubino PS (v. Chacoon Blue-Centadel-Baloubet du Rouet-Continue-Pilot-Direx-Aar) mit Patrick Stühlmeyer, der im Stechen einen Abwurf hatte.
Die Plätze neun und zehn gingen an zwei gekörte Hengste mit Holsteiner Reitern: Hannes Ahlmann steuerte den spektakulär springenden gekörten KWPN-Fuchshengst Madness (v. Kannan-Emerald van't Ruytershof-Caretino-Corofino I-Caletto I, Holst. Stamm 5118) sicher ins Stechen, wo er am Schattenwurf des vorletzten Hindernisses eine Irritation zeigte und verweigerte.
Philipp Battermann-Voß und der gekörte Holsteiner Hengst Lyotard (v. Livello-Casall-Lord-Ramiro-Ladykiller xx, Stamm 2472, Z.: Dr. Antonio Conde) hielten Holsteins Ehre hoch. Die Urgroßmutter des bildschönen Dunkelbraunen brachte den Spitzenvereber Contender. Ein Abwurf und eine daraus folgende Abwendung brachten letztlich acht Fehlerpunkte.
Der Schockemöhle-Hengst Diaron stellte drei Finalisten und war damit am stärksten präsent, Cornet Obolensky und sein Sohn Comme il faut je zwei. Comme il faut war zudem zweimal als Muttervater vertreten, Chacco-Blue dreimal.