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Dienstag, 12.12.2023 um 09:57

Westfälische Körung der Reitpony- und Kleinpferdehengste

Cosmopolitan D NRW-Sohn wird Siegerhengst
Wurde von der Körkommission des Westfälischen Pferdestammbuchs zum Sieger bei den dressurbetonten Reitponyhengsten ernannt: Ein Sohn des Cosmopolitan D NRW. (Foto: Hartwig)  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Mit der Körung der Reitpony- und Kleinpferdehengste am Samstag und Sonntag in Münster-Handorf endete der „Kör-Marathon“ und damit zugleich die wichtigste Veranstaltung im Terminkalender des Westfälischen Pferdestammbuchs. Standen vom vorangegangenen Sonntag bis Mittwoch die Reitpferdehengste im Mittelpunkt von Körkommission, Zuschauern und Kaufinteressenten, so hatten am Wochenende die „Kleinen“ ihren großen Auftritt, der ebenfalls von zahlreichen Ponyliebhabern gut angenommen wurde.

Sieger bei den dressurbetonten Reitponyhengsten wurde ein Sohn des Cosmopolitan D NRW aus der Zucht von Simone Visser aus dem bei Nürnberg gelegenen fränkischen Dentlein. Eng verwandt mit dem Sieger war auch der erste Reservesieger. Der von Marion Gräfin von Stauffenberg (Ascheberg) gezogene FS Next Diamond-Sohn hatte Cosmopolitan D NRW mütterlicherseits zum Großvater. Bei den springbetonten Reitponyhengsten wusste ein Sohn des Koetsiershoeve Messenger aus der Zucht von Karl Brocks (Waltrop) die Körkommission mit seinem enormen Springvermögen davon zu überzeugen, ihn zum Sieger zu machen.

Insgesamt zeigte sich der Jahrgang 2021 als qualitativ sehr stark. So wurden 29 der 44 angetretenen Hengste gekört und nicht weniger als elf Hengste mit dem Prädikat des Prämienhengstes ausgezeichnet. Sieger der Kleinpferdehengste wurde bereits am Samstag ein Shetland-Ponyhengst der Zuchtgemeinschaft Nadine und Kai Mackenbrock aus Ennigerloh-Ostenfelde.

Die abschließende Auktion der Reitponyhengste am Sonntagabend stellte das Westfälische Pferdestammbuch vor eine personelle Herausforderung. Denn sowohl Zuchtleiter und Auktionator Thomas Münch als auch sein Ersatzmann Carsten Lenz fielen corona-bedingt aus. Die Bresche füllen konnte Bernd Richter, der 2019 als Vermarktungschef und Auktionator in den Ruhestand verabschiedet worden war.

Den Spitzenpreis in der anschließenden Auktion der gekörten und nicht gekörten Hengste erzielte der Siegerhengst Dressur, der für 32000 Euro einem Bieter aus dem Rheinland zugeschlagen wurde. Nach Angaben der Veranstalter lag der Durchschnittspreis bei den

Gekörten Reitponyhengsten bei etwas mehr als 17000 Euro. Für nicht gekörte Hengste mussten die Käufer durchschnittlich 7200 Euro ausgeben. Von den 22 Hengsten des Auktionslots wurden 15 verkauft. 

Mehr Informationen zur Körung der Reitponyhengste gibt es in der Januar-Ausgabe des Züchterforums. T.H.

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