Fred the red ist Landeschampion
Ein Pferd mit traumwandlerischer Taktsicherheit, eine echte Taktmaschine: Zu Recht und verdient ist der fünfjährige Württemberger Hengst Fred the red am Samstagmorgen beim Landeschampionat in Weilheim/Teck zum Landeschampionats-Titel des baden-württembergischen Pferdezuchtverbandes getrabt. Der großrahmige Sohn des Floriscount wurde unter der Teck von der Hirschberger Grand Prix-Reiterin Anna Fuchs exzellent vorgestellt: altersgemäß, losgelassen und dennoch mit Ausdruck. Als einziges Pferd der Konkurrenz bekam Fred the red von der fachkundigen Jury (bestehend aus den drei Grand Prix-Richtern Tim Koch, Sonja Pilton und Gerd Sickinger) in allen fünf Einzelnoten eine Wertnote höher als 8,0. Eine 8,5 im Gesamteindruck spiegelte die gute Rittigkeit und die Ausbildung des neuen Champions wider.
Der Hengst wurde als Fohlen beim Fohlenmarkt in Riedlingen von der Dressurausbilderin Ellen Stengele aus Heiligenberg am Bodensee erworben und bis dahin ausgebildet, wo er heute ist. Anna Fuchs soll den Fuchs auch am Bundeschampionat in Warendorf vorstellen.
Für Züchter Josef Staudenmayer aus Salach, der den Siegesritt in Weilheim persönlich verfolgte, ist Fred the red nicht der erste Landeschampion. Schon Freds Halbschwester war Championesse bei den Reitpferden und ist mittlerweile über das Gestüt Birkhof an die österreichische Championatsreiterin Victoria Max-Theurer verkauft. Mutterstute Lorenza von Lord Leopold ist allerdings nicht mehr am Leben.
Ebenfalls über eine Achter-Note kam der Birkhof-Hengst Esperanto von Escamillo/Quaterback unter Anna-Lisa Scheper, beeindruckend mit einer gewaltigen Bergaufgaloppade. Der gefragte Jungvererber ist als Deutsches Sportpferd allerdings in Brandenburg gezüchtet.