Staatsanwaltschaft beschäftigt sich mit FN
Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) kommt nicht zur Ruhe
Während sich die Pferdesport-Equipe der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bei den Olympischen Spielen in Paris noch über die Goldmedaille von Vielseitigkeitsreiter Michael Jung freute, zogen im heimischen Warendorf erneut dunkle Wolken für den deutschen Dachverband für Pferdesport und Pferdezucht auf.
Wie der stellvertretende Pressestaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Münster, Dirk Ollech, am 30. Juli auf Anfrage schriftlich bestätigte, befasst sich die Staatsanwaltschaft Münster zurzeit mit der Prüfung mindesten einer bei der Polizei eingegangen Anzeige gegen die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) wegen des Verdachts auf Straftaten aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität. „Den Eingang der von Ihnen umschriebenen Strafanzeige (bei der Polizei) kann ich bestätigen. Nähere Auskünfte zum Fortgang des Verfahrens vermag ich Ihnen derzeit nicht zu erteilen“, so Ollech.
Auf Nachfrage bei der FN, ob hierzu bereits Informationen vorlägen, ob man das Vorliegen einer Strafanzeige bestätigen könne und ob bereits Einsicht zum Inhalt dieser Strafanzeige genommen werden konnte, erreichte uns von Generalsekretär Soenke Lauterbach folgende Antwort: „Wir haben keine Kenntnis von einer Strafanzeige gegen die FN oder natürliche Personen, die die FN vertreten.“