Richenhagen wirft den Hut in den Ring
Im Falle einer Wahl würde er zurück nach Deutschland ziehen
Das ging jetzt schneller als gedacht. Martin Richenhagen kandidiert als neuer Präsident des deutschen Reiterverbandes FN. Das hat er am Donnerstagmorgen mitgeteilt. Somit könnte die Vakanz an der Präsidiumsspitze noch in diesem Jahr beendet werden. Auf Richenhagen ruhen jetzt viele Hoffnungen. Nach der Bekanntgabe stand er den MatthaesMedien für ein spontanes Interview zur Verfügung.
Herr Richenhagen, Sie haben sich entschieden, als FN-Präsident zu kandidieren. Zuletzt hatten Sie durchblicken lassen, dass Sie für sich keine Mehrheit sehen. Was hat jetzt den Ausschlag für Ihre Entscheidung gegeben? Woher kam denn jetzt die Rückendeckung?
Aus den Landesverbänden und vom Spitzensport.
Hatte die Findungskommission mit Ihnen Kontakt aufgenommen?
Ja.
Planen Sie eine Art Wahlkampf und wie könnte der aussehen? Wollen Sie vorher Landesverbände besuchen?
Nein, das ist hoffentlich nicht notwendig.
Im Moment wohnen Sie in USA, das könnte schwierig werden?
15 Minuten von der FN entfernt habe ich ein schönes Haus mit einer Haushälterin wo ich sofort einziehen kann. In der Garage steht ein Auto mit Warendorfer Kennzeichen.
Würden Sie im Falle einer Wahl nach Deutschland zurückkehren?
Ja.
Erwarten Sie Gegenkandidaten?
Das ist nicht auszuschließen.
Wann rechnen Sie denn mit einer Wahl und wann könnten Sie das Amt antreten?
Die Wahl wird noch in diesem Jahr stattfinden.
Generalsekretär Sönke Lauterbach hat zwar gekündigt, will aber bis September 2025 bleiben. Sie hatten zuletzt eine Zusammenarbeit ausgeschlossen. Wie soll das nun funktionieren?
Sönke Lauterbach ist ja ein alter Freund, den ich gut kenne und wir werden sicher eine faire Lösung finden.