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von Thomas Hartwig am Dienstag, 06.05.2025 um 14:27

Klares Votum für Richenhagen

Der wiedergewählte FN-Präsident Martin Richenhagen (M.) gratuliert den ausscheidenden Präsidiumsmitgliedern Theo Leuchten (l.) und Dr. Harald Hohmann (r.) zu ihrer Ernennung als FN-Ehrenmitglieder.  /  © Hartwig

In deutlicher Diskrepanz zur letztjährigen Jahrestagung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Dresden verliefen die FN-Tagungen 2025, die am Montag und Dienstag in Aachen stattfanden, in großer Übereinstimmung. In Dresden hatte ein Fehlbetrag von rund einer Million Euro im FN-Haushalt zunächst die Entlastung verhindert und im Nachgang zum Abgang der ehren- wie hauptamtlichen Spitzen geführt.

In Aachen konnte jetzt der im November gewählte Präsident Martin Richenhagen (Ostbevern/Atlanta) stolz verkünden, dass der Haushalt der FN für das Jahr 2024 bereits wieder erst schwarze Zahlen aufzeigte. Bei Erträgen von 27,594 Millionen Euro und Aufwendungen von 27,450 Millionen Euro konnte der Verband seit mehreren Jahren erstmals wieder ein Plus von rund 144000 Euro erwirtschaften. Möglich wurde dies durch erhebliche Einsparungen. So wurden mehr als acht Vollzeitstellen abgebaut. Allerdings kam 2024 auch erstmals die 2023 beschlossene Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zum Tragen. Für das Jahr 2025 wird ein Überschuss von circa 330000 Euro angestrebt. Auch für die Zukunft wird sich die FN sparsamer als in der Vergangenheit aufstellen. Altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter sollen nur noch teilweise ersetzt werden. Bei diesen guten Zahlen war es kein Wunder, dass Haushalt, Präsidium und Geschäftsführung einstimmig Entlastung erfuhren. Gleiches galt auch für die Haushaltsplanung 2025. Bei der anschließenden Wahl des Präsidiums, die turnusmäßig anstand, erhielt Richenhagen von 172 abgegebenen Stimmen eine satte Mehrheit von 151 Stimmen bei 21 Nein-Stimmen. Das restliche Präsidium wurde einstimmig im Rahmen einer Blockwahl gewählt.

Gute Nachrichten gab es auch für die Bundeschampionate in Warendorf, die der Verband in diesem Jahr erstmalig selbstständig vermarktet. So wurde ein neuer Sponsor gefunden, der sich mit jährlich 200000 Euro engagiert. 

Martin Richenhagen formulierte ein Zukunftsziel des Verbandes: „Wir wollen die FN wieder zur besten Adresse in Sachen Pferdesport und Zucht machen und gleichzeitig weltweit in Sachen Pferdesport und Zucht führend bleiben.“ Bezüglich der seit dem Sommer laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Anfangsverdachts der Untreue gegen mehrere ehren- wie hauptamtliche Spitzenkräfte der FN, die Ende Dezember 2024 sogar zu einer Durchsuchungsaktion bei der FN geführt hatten, meinte Richenhagen: „Wir müssen davon ausgehen, dass das lange dauern kann. Ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass da wenig Substantielles gefunden wird.“

Mit den FN-Tagungen ist der Verband auch um zwei Mitglieder größer geworden. Einstimmig wurde die Work Equitation als neuer Anschlussverband aufgenommen, die alte europäische Arbeitsreitweisen zu einem Wettkampfsport entwickelt hat. Knapper war der Ausgang beim 2024 gegründeten Landesverband der Thüringer Pferdezüchter, der in geheimer Wahl mit 92 Ja- und 73 Neinstimmen bei 21 Enthaltungen als neuer Mitgliedverband ausgenommen wurde.

Thomas Hartwig (Redaktion)

Freier Pferdesportjournalist, der stets mitten im Geschehen ist und bei seiner Berichterstattung kein Blatt vor den Mund nimmt.

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