19. Stader Fohlen-Gala
Triple für das Haus Hagenah-Gustafsson
Bereits zum 19. Mal ging in Bargstedt die abendliche Fohlen-Gala bei Sommerwetter, eingebettet in das große Bargstedter Reit- und Springturnier, mit mehr als 500 Besuchern über die Bühne. Ausgerichtet wird die Veranstaltung vom Pferdezuchtverein Stade-Altes Land, und am nächsten Morgen findet schon seit Jahren jeweils die Fohlenschau im traditionellen Celler Deckstationsort Großenwörden statt. An beiden Tagen traten Hartmut Kettelhodt (Verden) und Claus Schridde (Querenhorst) als Richter in Aktion. 22 Fohlen traten in Bargstedt an. Bei den springbetonten Fohlen gewann zum dritten Mal in Folge ein Fohlen von Perigueux (M. v. Carenzo-Balou du Rouet-Graf Sponeck-Luchs, Z.: ZG Hagenah/Gustafsson-Hagenah, Oerel). In diesem Jahr war es ein brauner Hengst, dessen Vollschwestern 2023 und 2024 an gleicher Stelle Siegerfohlen waren. Die drei Siegerfohlen sind Vollgeschwister zu zwei 2022 bzw. 2023 in Verden gekörten Hengsten. Platz zwei belegte ein braunes Hengstfohlen von Esmeraldo-Cormint-Albatros (Z.: Martin und Ole Klindworth, Ohrensen). Weitere Endringteilnehmer hatten die Hengste Zirocco Blue, Casallco und Meganus PS zum Vater. Im Dressur-Klassement dominierte eine Dunkelfuchs-Tochter des Viva Gold (M. v. Lord Loxley-De Niro; Z.: Claus Thiedemann, Fredenbeck) das Geschehen. Reservesieger war ein dunkelbraunes Hengstfohlen von V-Power (M. v. Buckingham-Danone I, Z.: Karl-Peter Vollmers, Bliedersdorf). Im Finalring standen weiterhin Nachkommen von (nochmals) V-Power, Asgards Ibiza und Leclerc.
Auch in Großenwörden (32 Starter) ließ Petrus die Sonne strahlen, und die Fohlen zeigten sich von ihrer besten Seite. So dominierte Hans-Jürgen Hellwege (Burweg) das Geschehen auf dem Springring mit einem braunen Stutfohlen von Vincero-Carridam-Diacontinus. Reservesiegerin war ein Sohn des Edward (M. v. Carcassonne-Diacontinus-Comte, Z.: Ingo König, Großenwörden). Die weiteren Endringteilnehmer stammten ab von Duplexx und Cape Calidus. Das Dressurklassement – hier schafften es sieben Kandidaten auf den qualitativ höchst wertvoll besetzten Endring – wurde angeführt von einem Fuchsstutfohlen von Barbarossa (M. v. Fürst Nymphenburg I-Wolkenstein II, Z.: Richard Junclaus, Drochtersen-Niederhüll). Reservesieger war ein dunkelbraunes Hengstfohlen von Endorphin (M. v. Fürst Belissaro-Fabregas, Z.: Dirk Umland, Drochtersen). Die weiteren Endringkandidaten waren (in dieser Reihenfolge) Nachkommen von Vjento, Fürstbischof, Be My Dancer, Lelerc und Secret Escape. Beide Schauen waren wie immer mit viel Liebe zum Detail und großem Engagement organisiert.