Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Claus Schridde am Freitag, 16.01.2026 um 14:44

12. DSP-Freispringcup in Leipzig

Oganero P-Tochter rollt Starterfeld von hinten auf

Sie holte den Sieg in die Prignitz: Ontaria von Steinberg (v. Oganero P)  /  © Björn Schroeder

Bereits zum zwölften Mal war das internationale Springturnier Partner Pferd in Leipzig Austragungsort des DSP-Freispringcups, bestückt durch die Pferdezuchtverbände Sachsen-Thüringen und Brandenburg-Anhalt. Zehn Kandidaten (zwei Stuten, vier Wallache, vier Hengste), davon sechs fünfjährig und vier vierjährig, sechs aus Sachsen-Thüringen und vier aus Brandenburg-Anhalt, stellten sich der Jury, bestehend aus Lars Nieberg und Stephan Hellwig. Und nach dem Motto „Die letzten werden die Ersten sein“ rollte die letzte Starterin das Feld von hinten auf: Die vierjährige braune Ontaria von Steinberg (v. Oganero P-Convoi-Gaspari II-Kai-Ferrum, Mecklbg. Stamm 54, Z.: Christian Lehmann, Groß Pankow-Steinberg; B.: Burckhard Lehmann, Steinberg) erhielt für die Manier 8,8 und für das Vermögen 9,2. Damit ging der Sieg nach Steinberg in die brandenburgische Zuchthochburg der Prignitz, wo der Züchter Christian Lehmann bekanntermaßen als Leiter der Außenstelle des Brandenburgischen Haupt- und Landgestüts Neustadt (Dosse) fungiert und sein Zuchtprodukt auch selbst in Leipzig vorstellte. Stephan Hellwig attestierte der großrahmigen Stute: „Sie war zunächst etwas übereifrig, hat aber schnell ihre Qualitäten erkennen lassen. Ein modernes pfiffiges Springpferd mit viel Vermögen!“

Platz zwei ging an die aus einem Vollblutstamm gezogene fünfjährige braune Stute Cascada (v. Cellman-Coolman-Intervall xx-Torpid xx-Grande xx, B: Laura Stein, Drebach). „Unbeeindruckt, lässig, vermögend!“ bescheinigte die Jury diesem Talent aus Sachsen-Thüringen und vergab 8,6 in der Manier und 9,2 im Vermögen. Platz drei (8,5/9,1) ging an die sächsische Gestütsverwaltung, die mit dem vierjährigen braunen Wallach Contoro (v. Cornet’s Edition-Wontorra-Lavall I-Gardeulan I-Don Carlos-Domspatz-Amateur I, Hann. Stamm 624/Nogalte) am Start war. Damit standen die einzigen beiden Stuten auch an der Spitze des Feldes.

Die übrigen Teilnehmer stammten ab von Balou du Rouet, Casskeni II, Ciacomini, Colorit, Cornet’s Pleasure VDL, Dinken und Karl von Linde P. Mehrere Pferde waren von der großen Dimension der Messehalle sichtlich beeindruckt, so dass sie hinter den Erwartungen zurückblieben. Im Vorjahr war dies so nicht zu beobachten. 

Claus Schridde (Redaktion)

Zuchtexperte, Fachjournalist, Züchter und Pferdemann durch und durch, mit schier unendlichem hippologischem Fachwissen bereichert er jede ZÜCHTERFORUM-Ausgabe, auch als Richter und „Mikrofon-Stimme“ bestens in der Szene bekannt.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
gleich gehts weiter...