Pferde werden knapp
Eine schwächelnde Wirtschaft und eine unsichere politische Weltlage wirken sich schon seit Längerem negativ auf die Konsum- und Investitionsbereitschaft in Deutschland aus. Dies trifft auch auf die Pferdezucht und die Pferdebranche zu, wie die jetzt von Pferdesport Deutschland (ehemals Deutsche Reiterliche Vereinigung / FN) veröffentlichten Zahlen zeigen.
Von 2024 auf 2025 ging die Zahl der registrierten Reitpferdestuten von 50.195 auf 48.761 weiter zurück, ebenso wie die Zahl der Stutbuchaufnahmen. Diese erreichte mit 7.835 (2024: 8.000) einen historischen Tiefstand. Entsprechend diesem Trend gab es 23.367 registrierte Fohlen, im Jahr zuvor waren es noch 25.594. Erstmals verzichteten die Zuchtverbände auf die Erfassung der Bedeckungszahlen, da hier keine korrekten Zahlen vorliegen. Bei den Pony- und Kleinpferderassen schließt sich der Rückgang dem der anderen Rassen an. Die Zahl der eingetragenen Zuchtstuten reduzierte sich um ca. 5 Prozent (2025: 19.798 / 2024: 20.540), die Zahl der registrierten Fohlen ging um knapp 12 Prozent zurück (2025: 8.029 / 2024: 9.117). Eine umfassende Bewertung der Zuchtzahlen erfolgt in der April-Ausgabe des Züchterforums.